| Guten Tag,hier die neuesten Informationen vom Halberg, Programm- und Veranstaltungstipps, Empfehlungen in der ARD Mediathek und in ARD Sounds: |
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| Tour de France 2026 in der ARD crossmedial erfolgreich – mit starken Quoten sowie hoher Online- und Social Media-NutzungDas Interesse an der Tour de France im Ersten war auch in diesem Jahr sehr hoch: Der durchschnittliche Marktanteil lag bei 12,3 Prozent. 1,053 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben durchschnittlich pro Übertragung eingeschaltet. Damit erreichten die TV-Übertragungen im Ersten – nach vorläufig gewichteten Daten – den zweitbesten Marktanteil der Übertragungen seit 2015.
Erfreulich war auch die Akzeptanz in der jungen Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 15,0 Prozent im Ersten – Dies entspricht einer kontinuierlichen Steigerung seit 2020 und ist der beste Wert seit 2015. Die erfolgreichste Etappe nach Marktanteil war die 19. Etappe von Gap nach Alpe d`Huez mit einem Marktanteil von 16,7 Prozent. Die Gebirgsetappe mit den legendären 21 Kehren verfolgten am 24. Juli 1,423 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer – in der Spitze bis zu 19,4 Prozent Marktanteil.
Die erfolgreichste Etappe nach absoluten Zahlen war die Schlussetappe nach Paris mit 2,484 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern (Marktanteil: 14,6 Prozent), damit war es der höchste Wert für eine Etappe seit 2015. Insgesamt 20,263 Millionen Menschen haben die Übertragungen mit einem Gesamtvolumen von rund 59 Stunden im Ersten verfolgt. Damit wurden 25,5 Prozent der Bevölkerung erreicht, also mehr als jede vierte Person in Deutschland.
„Die hohen Akzeptanzwerte belegen die nach wie vor große Begeisterung eines breiten Publikums für den Radsport“, erklärte Martin Grasmück, Intendant des Saarländischen Rundfunks, der für die ARD federführend die Berichterstattung auf allen Ausspielwegen verantwortet. „Ich danke unserem erfahrenen und hochengagierten ARD-Tour-Team herzlichst für die qualitativ hochwertige und medienübergreifende Berichterstattung. Jetzt hoffen wir auf eine ebenso starke Resonanz bei der Übertragung der Tour de France der Frauen, die am Samstag beginnen wird.“
Die Nutzung der Tour-Berichterstattung auf sportschau.de (Web & App, ohne Videos/Audios, inklusive Liveticker) erzielte im aktuellen Jahr insgesamt 14,6 Millionen Visits. Damit hat die Nutzung der Tour-Berichterstattung auf sportschau.de nochmals etwas zugelegt und einen neuen Höchststand erreicht.
Bis einschließlich Samstag, 25. Juli, gab es über 9,5 Millionen Wiedergaben der Event-Livestreams in der ARD Mediathek und auf sportschau.de mit insgesamt 5,7 Millionen Nutzungsstunden. Zusätzlich wurden über 7,7 Millionen Wiedergaben der on-demand-Videos (wie etwa die Serie „Mythos Tour 3 – Rising stars“ und „Deine Tour“) in der ARD Mediathek und auf sportschau.de gezählt. Hier waren es mehr als 1,2 Millionen Nutzungsstunden. Die aktuellen Folgen des täglichen Podcasts „Tourfunk“ generierten nach bisher vorliegenden Zahlen hochgerechnet rund 1,2 Millionen Unique Downloads.
Ebenso über Social Media erreichten ARD-Beiträge zur Tour de France die Menschen. So wurden beispielsweise die Videos auf YouTube 16,5 Millionen Mal angesehen. Hinzu kommen 37,5 Millionen Kontakte mit Instagram-Posts und 9,3 Millionen Video-Abrufe bei TikTok. In Summe sind das 64 Millionen Kontakte via Social Media.
Auch die Berichterstattung im Radio – ebenfalls unter SR-Federführung – erfreute sich erneut großer Beliebtheit. Die Nachfrage der ARD-Radiowellen nach Live-Kommentaren und Berichterstattung waren sehr hoch. Erstmals waren die Tour-Übertragungen auch per Audio-Livestream bei ARD Sounds und sportschau.de verfügbar.
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| „Tour de France 2025“ (ARD/SR) war als “Beste Sportsendung” für den Deutschen Fernsehpreis nominiert Die „Tour de France 2025” im Ersten ging in der Kategorie „Beste Sportsendung“ ins Rennen um den Deutschen Fernsehpreis. Für die Live-Berichterstattung der ARD über das größte Radrennen der Welt war bei den Männern ebenso wie bei den Frauen der Saarländische Rundfunk (SR) verantwortlich – im Ersten, in der ARD Mediathek, in den dritten Fernseh-Programmen, in allen Radiowellen der ARD, auf sportschau.de und in Social Media.
„Die Nominierung ist eine Anerkennung des großen Engagements unseres erfahrenen ARD-Tourteams, das auf allen Ausspielwegen für die Berichterstattung über die Frankreichrundfahrt zuständig ist. Insbesondere mit den Livebildern im Ersten und in der ARD Mediathek zeigen wir journalistisch kompetent leidenschaftliche Kämpfe auf Frankreichs Straßen mit großen Emotionen“, erklärte SR-Programmdirektorin Sonja von Struve. „Die Tour de France ist für uns jedes Jahr mit unserem kleinen Team eine große Herausforderung. Ich danke allen Beteiligten von Herzen.“
Moderator der Tour de France-Übertragungen 2025 war Michael Antwerpes, Florian Naß kommentierte. Unterstützt wurden die beiden von Radsport-Experte Fabian Wegmann.
Team- und Tour-Programmchef Uli Fritz sagte: „Das Tour de France-Team freut sich sehr über die Nominierung zum Deutschen Fernsehpreis 2026. Seit vielen Jahren berichten wir kompetent und mit viel Herzblut vom größten Radsport-Event und pflegen dabei ebenso die deutsch-französische Freundschaft. Die enorm positive Resonanz bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern zeigt uns, dass wir unsere Arbeit offenbar ganz gut machen."
Das Interesse an der Tour de France 2025 hatte der ARD mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 13,5 Prozent im Ersten einen Quotenrekord beschert – Es war der beste Marktanteil aller Übertragungen seit 2015. Insgesamt 21,181 Millionen Menschen verfolgten die Übertragungen. Damit wurden 26,8 Prozent der Bevölkerung erreicht. Die durchschnittliche Sehbeteiligung lag bei 1,245 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Zusätzlich wurden bis einschließlich Samstag, 26. Juli 2025 knapp 11,8 Millionen Wiedergaben der Event-Livestreams in der ARD Mediathek und auf sportschau.de, bei insgesamt sieben Millionen Nutzungsstunden verzeichnet.
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| SR-„Gesellschaftsabend“ Nr. 310 am Sonntag, 18. Oktober, mit den Gästen Lennart Schilgen, Madeline Schach und Mathias TretterVeranstaltung: Sonntag, 18. Oktober, 18.00 Uhr, im Großen Sendesaal des SR, live im Radio auf SR kultur und SR 3 Saarlandwelle ab 18.04 Uhr und zum Nachhören in ARD Sounds.
Karten: sind erhältlich bei Bock & Seip in Saarbrücken, Merzig und Saarlouis, über reservix.de, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und auch noch an der Abendkasse.
Gäste: Lennart Schilgen, Madeline Schach und Mathias Tretter
Lennart Schilgen begeistert mit unterhaltsamem Musik-Kabarett und Gedichten, die seine Erlebnisse und Gedanken auf urkomische und selbstironische Weise wiedergeben. Sowohl an der Gitarre als auch am Klavier erzählt der Liedermacher und Kabarettist Geschichten, die gleichzeitig zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Lennart Schilgen wurde 2017 mit der Band "Tönträger” mit der St. Ingberter Pfanne ausgezeichnet.
Madeline Schach gewann im Mai zum zweiten Mal in Folge die saarländischen Poetry-Slam-Meisterschaften. Mit sprachlicher Präzision und viel Feingefühl greift sie aktuelle gesellschaftliche Themen auf. Ihre Texte verbinden poetische Bilder mit der Realität und unserem Alltag – mal nachdenklich, mal pointiert, aber immer mit einem wachen Blick auf unsere Gesellschaft.
Mathias Tretter zählt zu den brillantesten Sprachkünstlern des politischen Kabaretts. Mit feinsinniger Ironie, klugen Analysen und messerscharfen Pointen nimmt er sich Politik und Gesellschaft vor – immer elegant und nie laut, aber auch mal frech. Seine Inhalte fordern heraus, überraschen und unterhalten. Ausgezeichnet mit zahlreichen renommierten Preisen – wie dem Deutschen Kabarettpreis und dem Salzburger Stier – gehört er zu den profiliertesten Stimmen des politischen Kabaretts. Gastgeberin: Carmela de Feo als La Signora
Carmela de Feo ist als Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin bekannt. Mit ihrer Bühnenfigur La Signora begeistert sie seit vielen Jahren mit scharfzüngigem Kabarett und musikalischer Kreativität. Sie verbindet italienisches Temperament und den rauen Charme des Ruhrpotts mit jeder Menge Wortwitz und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. So zum Beispiel mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Kategorie Kleinkunst.
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| "Mit der Familie aufs Land“: SR 3 Landpartie 2026 – Mit dabei: Senfmühle (Losheim), Wintringer Hof (Kleinblittersdorf), Grenzlandhof (Mandelbachtal), Erzentaler Hof (Gersheim), Gemüsehof/Hofladen Brill (Bubach-Calmesweiler) Zum 22. Mal findet am Sonntag, 27. September, die SR 3 "Landpartie" statt - wie immer mit Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz.
Die Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, bei regionalen Erzeugern und saarländischen Landwirtschaften einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen zu werfen. „Wir freuen uns, mit Ihnen wieder einen Ausflug aufs Land zu machen!“, sagt SR-Intendant Martin Grasmück.
Diesmal geht es nach Losheim zur Senfmühle, wo man bei der Herstellung des exklusiven SR 3 Landpartie-Senfs zuschauen kann. Außerdem ist der Wintringer Hof in Kleinblittersdorf wieder dabei und ermöglicht einen Blick ins Gewächshaus und in den Stall. Auf dem Grenzlandhof im Mandelbachtal kann man Islandpferde bewundern und auf dem Erzentaler Hof in Gersheim auf Tuchfühlung mit Alpakas gehen. Der Hofladen des Gemüsehofs Brill in Bubach-Calmesweiler ist gut gefüllt mit Eingemachtem und erntefrischen Kartoffeln.
Von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr werden sich die SR-Reporterinnen und -Reporter immer mal wieder ins Programm schalten. Live im Radio können SR 3-Hörerinnen und -Hörer dann eine Senfverkostung, einen Marktbummel oder einen Alpaka-Spaziergang verfolgen. Überall wird es Marktstände mit regionalen Produkten geben: Über Gewürze, Honig, Seifen bis hin zu Wildspezialitäten und Likören gibt es alles, was das Herz begehrt. Und natürlich ist auch dieses Mal bei der SR 3 Landpartie bestens für Speis und Trank gesorgt. Im Angebot sind zum Beispiel Apfel-Secco, Rote-Beete-Bolognese, Kürbissuppe und Wildgulasch.
Auch für die Kinder ist alles vorbereitet: Hüpfburgen, Kinderschminken, Glitzertattoos und Streichelzoo warten auf die Kleinsten. An allen fünf Stationen gibt es Parkplätze, zum Wintringer Hof fährt ab Kleinblittersdorf und Bliesransbach kostenlos ein Bus.
Alle Informationen zur SR 3 Landpartie gibt es auf sr3.de.
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| Faust, Mephisto und Don Quixote: Zwischen Wahn und Wirklichkeit bei der 1. Soirée der Deutschen Radio Philharmonie am Freitag, 25. September Am Freitag, 25. September, 20.00 Uhr, findet die erste Soirée der Deutschen Radio Philharmonie in der Congresshalle Saarbrücken statt. Unter der Leitung von Chefdirigent Josep Pons stehen Werke von Robert Schumann, Franz Liszt, Richard Wagner, Hector Berlioz und Richard Strauss auf dem Programm.
Im Mittelpunkt der 1. Soirée stehen zwei literarische Figuren, die zu europäischen Mythen geworden sind: Faust, der rastlos nach Erkenntnis und Erfüllung strebt, und Don Quixote, der unbeirrbar an seine Ideale glaubt. Mit Benedikt Schneider an der Viola und Teodor Rusu am Violoncello sind zudem zwei Solisten aus den Reihen der Deutschen Radio Philharmonie zu erleben.
Die 1. Soirée ist Teil der Programmlinie „Neue Mythen“, in der die Deutsche Radio Philharmonie Geschichten und Figuren in den Blick nimmt, die über ihre ursprünglichen literarischen Kontexte hinaus das kulturelle und geistige Selbstverständnis Europas geprägt haben. Faust und Don Quixote stehen dabei für zwei gegensätzliche Formen der Suche: nach Erkenntnis einerseits, nach einem Ideal andererseits.
Den musikalischen Ausgangspunkt bildet Robert Schumanns Ouvertüre zu „Szenen aus Goethes Faust“. Richard Wagners „Eine Faust-Ouvertüre“ führt die Auseinandersetzung mit Goethes Figur in eine weitere musikalische Sprache des 19. Jahrhunderts. Mit dem „Ungarischen Marsch“ aus Hector Berlioz’ „La damnation de Faust“ folgt ein Werk, in dem Fausts Grenzgänge zwischen Verlangen und Verdammnis in dramatische Klangwelten übersetzt werden. Den Abschluss bildet Richard Strauss’ „Don Quixote“: In seinen Variationen entfaltet sich die Geschichte des Ritters zwischen Realität, Einbildung und unerschütterlichem Glauben an die eigene Mission.
Seit der Spielzeit 2025/26 ist Josep Pons Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Deutschen Radio Philharmonie. Der international gefragte spanische Dirigent war zuvor unter anderem Generalmusikdirektor des Gran Teatre del Liceu in Barcelona und arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern Europas und weltweit zusammen. Für seine Einspielungen und sein künstlerisches Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr.
Die Soirée der Deutschen Radio Philharmonie wird live auf SR kultur übertragen.
Karten sind in den Buchhandlungen Bock & Seip in Saarbrücken, Merzig und Saarlouis erhältlich. Online-Tickets unter https://kurz.sr.de/t-20260925, telefonische Bestellungen unter: 0761 – 88 84 99 99.
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| 1. Ensemblekonzert Saarbrücken am Mittwoch, 30. September, im Großen Sendesaal des Saarländischen RundfunksWerke von Claude Debussy, Astor Piazzolla und Frank Bridge stehen auf dem Programm im 1. Ensemblekonzert Saarbrücken mit dem Titel „Farbrausch“ am Mittwoch, 30. September, 20.00 Uhr, im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks.
Flöte, Viola und Harfe: Der Reiz dieser Besetzung liegt in ihrem Reichtum an Klangfarben. Drei unterschiedliche Methoden der Tonerzeugung, zusammengefasst in einem kleinen Kammermusikensemble, das musste gerade einen Komponisten wie Claude Debussy, für den die Klangfarbe von zentraler Bedeutung war, interessieren. Seine Sonate entstand im September und Oktober 1915.
Astor Piazzollas „Histoire du tango“, das in der Fassung für Flöte und Harfe erklingt, stammt aus dem Jahr 1985 und zeichnet die Geschichte des Tanzes nach: von der Unbekümmertheit des „Bordel 1900“ über den romantischen Lyrismus von „Café 1930“ bis zum energiegeladenen Nuevo Tango und Bossa Nova des „Nightclub 1960“.
Der Engländer Frank Bridge wurde nicht nur als Komponist, sondern auch als Dirigent bekannt. Sein Streichsextett Es-Dur, das letzte und ehrgeizigste seiner frühen, noch der romantischen Tonsprache verhafteten Kammermusikwerke, wurde 1913 in London uraufgeführt. „Die Musik ist ernsthaft und ehrlich“, so Konzertmeister Ermir Abeshi, „aber nie schwer – man muss nichts entschlüsseln, sondern kann sich einfach tragen lassen.“
Das Konzert wird von Roland Kunz moderiert.
Konzertkarten zum Preis von zehn Euro (ermäßigt fünf Euro) gibt es in den Buchhandlungen Bock & Seip in Saarbrücken City (Futterstraße 2), in Merzig und Saarlouis. Online-Tickets sind über drp-orchester.reservix.de erhältlich, für telefonische Kartenbestellungen gilt die Servicenummer Telefon: 0761-88 84 99 99.
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| Die Trompete im Rampenlicht: 1. Studiokonzert der Deutschen Radio PhilharmonieDie Trompete steht im Zentrum des 1. Studiokonzerts der Deutschen Radio Philharmonie am Freitag, 2. Oktober, 20.00 Uhr, im Großen Sendesaal des SR in Saarbrücken. Unter dem Titel „DRP Pur“ gestalten die drei DRP-Trompeter Robert Hofmann, Hagen Rauscher und Joachim Schröder das Programm und übernehmen zugleich die Künstlerische Leitung. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Antonio Vivaldi, Charles Ives, Georg Philipp Telemann und Joseph Haydn.
Den Auftakt macht Mendelssohns „Trompetenouvertüre“ in C-Dur, eine festliche und klangprächtige Ouvertüre. Vivaldis Konzert für zwei Trompeten verbindet virtuose Spielfreude mit der für den Barock typischen Klarheit und Beweglichkeit. Telemanns Konzert für drei Trompeten, zwei Oboen und Pauken erweitert die Besetzung um weitere strahlende Klangfarben. Haydns „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ zählt zu seinen bekanntesten Sinfonien und sorgt mit ihrem überraschenden Paukeneinsatz für einen markanten Klang. Einen besonderen Kontrast setzt Charles Ives’ „The unanswered question“, ein Werk zwischen Stille, Ferne und musikalischer Frage.
„DRP Pur“ steht für ein besonderes Prinzip: Die Musikerinnen und Musiker der Deutschen Radio Philharmonie gestalten ihre Programme selbst und treten dabei ohne Dirigenten auf. Im 1. Studiokonzert rücken die drei Trompeter Robert Hofmann, Hagen Rauscher und Joachim Schröder sowohl als Solisten, als auch als musikalische Leiter in den Mittelpunkt. Gemeinsam führen sie durch ein Programm, das die Trompete in unterschiedlichen Rollen zeigt – vom virtuosen Soloinstrument bis zum Teil des großen Orchesterklangs. „Unser Programm rückt die Trompete ins Zentrum – als virtuose Solistin und leise Stimme aus der Ferne. Von barocker Spielfreude bei Vivaldi und Telemann über Mendelssohns strahlende Ouvertüre und Haydns ‚Paukenschlag‘ bis zu Ives’ stillem Gegenpol spannt sich ein weiter Bogen zwischen Tradition und Moderne. Besonders schön für mich: Ich teile mir die Bühne mit meinen Trompetenkollegen“, sagt Robert Hofmann.
Karten zum Preis von 20 Euro, ermäßigt zehn Euro, sind in den Buchhandlungen Bock & Seip in Saarbrücken, Merzig und Saarlouis sowie online unter https://kurz.sr.de/t-20261002 erhältlich. Telefonische Kartenbestellungen sind unter der Service-Nummer 0761 / 88 84 99 99 möglich.
Durch das Programm führt SR kultur-Moderator Roland Kunz.
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| Demenzkonzert 2026/27 - Erinnerungsklänge: Die Deutsche Radio Philharmonie lädt erstmals zum Konzert für Demenzkranke und Angehörige einMusik kann Erinnerungen wachrufen, auch wenn Worte zunehmend schwerfallen. Mit „Erinnerungsklänge“ veranstaltet die Deutsche Radio Philharmonie am Samstag, 10. Oktober, 15.00 Uhr, im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken erstmals ein Konzert, das sich gezielt an Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen und Begleitpersonen richtet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das klassische Konzerterlebnis im üblichen Sinn, sondern eine entspannte Atmosphäre, in der vertraute Musik erklingt, an die man sich gern erinnert.
Bekannte Melodien aus dem Orchesterrepertoire laden zum Wiedererkennen, Mitsingen und Mitklatschen ein. Unter anderem werden Wolfgang Amadeus Mozarts „Kleine Nachtmusik“, Edvard Griegs „Morgenstimmung“ und Johann Strauß’ „Radetzky-Marsch“ zu hören sein. Auch Volkslieder wie „Kein schöner Land“ gehören zum Programm. Die Moderation übernimmt Thomas Rosch, die DRP spielt unter der Leitung von Pedro Sotelo.
„Erinnerungsklänge“ berücksichtigt dabei die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz: Die Atmosphäre ist bewusst entspannt und es ist ausdrücklich möglich, sich während des Konzerts zu bewegen oder den Saal zu verlassen. Das Konzert ist barrierefrei.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Zur Realisierung des Projekts erheben wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von fünf Euro pro Person.
Karten für das Konzert erhalten Sie bei Bock & Seip in Saarbrücken, Merzig und Saarlouis, online über https://kurz.sr.de/t-20261010 oder per E-Mail an tickets@drp-orchester.de.
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| Neue CD der Deutschen Radio Philharmonie: Sämtliche Werke Alfred Schnittkes für zwei Violinen erscheint heute bei NaxosBeim Label Naxos ist kürzlich die neue CD „Schnittke: Complete Works for 2 Violins“ mit der Deutschen Radio Philharmonie erschienen. Gemeinsam mit den Geigern Vadim Gluzman und Friedemann Eichhorn, dem Pianisten Evgeny Sinaiski sowie Dirigent Valentin Uryupin legt das Orchester erstmals eine Gesamteinspielung aller Werke Alfred Schnittkes für zwei Violinen vor – darunter Kompositionen mit und ohne Orchester. Die Veröffentlichung ist zugleich Teil eines langfristig angelegten Projekts, in dessen Rahmen die Deutsche Radio Philharmonie nach und nach sämtliche Werke Schnittkes für Violine und Orchester aufnehmen wird. Schnittkes Musik vereint unterschiedliche stilistische Einflüsse zu einer unverwechselbaren Klangsprache. Zwischen expressiver Dramatik und großer Intimität entfaltet sie eine außergewöhnliche klangliche Vielfalt und eröffnet immer wieder neue Perspektiven auf einen der prägenden Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Die Soloparts übernehmen zwei Musiker, die seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Juilliard School in New York eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet. Vadim Gluzman zählt zu den international gefragtesten Geigern seiner Generation und konzertiert regelmäßig mit führenden Orchestern in Europa, Nordamerika und Asien. Friedemann Eichhorn ist als Solist, Kammermusiker und Hochschullehrer gleichermaßen etabliert und hat sich mit zahlreichen Ersteinspielungen und seinem Engagement für selten gespieltes Repertoire einen Namen gemacht. Am Klavier ist Evgeny Sinaiski zu hören, der seit vielen Jahren zu den gefragtesten Kammermusikpartnern Europas gehört. Die musikalische Leitung liegt bei Valentin Uryupin, der sich mit seinen Arbeiten an bedeutenden Opernhäusern und mit renommierten Orchestern international profiliert hat.
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| Saarländischer Rundfunk (SR), Saarländischer Museumsverband (SMV) und Saarländischer Städte- und Gemeindetag (SSGT) statten weitere Orte mit Plaketten aus – Im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“Der Saarländische Rundfunk hat zusammen mit seinen Partnern Saarländischer Museumsverband und Saarländischer Städte- und Gemeindetag (SSGT) im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ als Teil der Aktion „ARD Content im öffentlichen Raum“ die nächsten Orte mit QR-Codes ausgestattet:
• das Historische Museum Saar in Saarbrücken
• das Städtische Museum in Saarlouis
• das Maschinenbaumuseum Philipp Herzog in Neunkirchen
• den Standort des ehemaligen Schlosses Karlsberg in Homburg
• das Grubenbeben in Saarwellingen
• das Museum für Mode und Tracht in Nohfelden
Zudem widmet der Saarländische Rundfunk zusammen mit seinen Partnern dem Lyriker und Maler Johannes Kühn eine Plakette mit QR-Code.
„SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“
Im Projekt „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ werden wertvolle Inhalte der ARD Mediathek oder von ARD Sounds (Audiothek) und damit auch des SR-Archivs Partnerinnen und Partnern im Land via Verlinkung auf die jeweilige ARD-Plattform zur Verfügung gestellt, um damit Erinnerungsorte und öffentliche Orte auszustatten. Solche Orte können Museen, Denkmäler, öffentliche Plätze, Hotspots, Stiftungen oder touristische Highlights sein. Über einen QR-Code können Videos oder Audiobeiträge des SR zu den jeweiligen Orten direkt vor Ort über das Handy auf der jeweiligen ARD-Plattform (ARD Mediathek oder ARD Sounds) kostenlos abgerufen werden. So kann der Ort oder das, was an dem jeweiligen Ort an Inhalten präsentiert wird, direkt über einen SR-Beitrag erfahrbar gemacht werden.
Das Projekt ist Teil der bundesweiten Aktion „ARD Content im öffentlichen Raum“. Für das Saarland setzt der Saarländische Rundfunk dieses Projekt in Kooperation mit dem Saarländischen Museumsverband und dem Saarländische Städte- und Gemeindetag um.
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| Saarländischer Rundfunk beim gemeinsamen Jugendmedientag von ARD, Deutschlandfunk und ZDF dabei – Anmeldungen ab sofort möglichDer Saarländische Rundfunk beteiligt sich am bundesweiten Jugendmedientag am Donnerstag, 12. November, der in diesem Jahr erstmals von ARD, Deutschlandfunk und ZDF gemeinsam veranstaltet wird. Ab sofort können sich Lehrkräfte mit ihren Klassen ab Jahrgangsstufe 8 anmelden. Die acht SR-Workshops werden insgesamt 13 Mal angeboten und finden digital, im Funkhaus Halberg oder in saarländischen Schulen statt. Das Schwerpunktthema des diesjährigen Jugendmedientags lautet: "repeat oder reset – Social Media neu denken".
„In unseren Angeboten am Jugendmedientag lernen die Schülerinnen und Schüler von erfahrenen SR-Journalistinnen und -Journalisten. Sie zeigen ihnen, wie wir professionell an Themen herangehen und wie wir sie in den SR-Programmen umsetzen. Zudem demonstrieren sie an praktischen Beispielen, woran die Jugendlichen falsche Informationen erkennen können. Dadurch leisten die Workshops einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenz und zur Stabilisierung unserer Demokratie“, erklärte SR-Intendant Martin Grasmück.
SR-Workshops am Jugendmedientag:
„Fakt oder Fake? Wie man manipulierte Inhalte erkennt“ Interaktiver Workshop zum Überprüfen der eigenen Wahrnehmung: Wie erkennt man manipulierte Inhalte in Form von Posts, Videos und Nachrichten? Welche Werkzeuge stehen zur Verfügung, um Fakes zu entlarven?
„Wege in die Medien – Dein Weg zum Radio“ Wie komme ich zum Radio? Und was mache ich dort eigentlich? In diesem Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufsbilder im Radio kennen und bekommen einen Einblick in die tägliche Arbeit. Wie entsteht eine interessante Moderation, was ist wichtig bei der Themenauswahl und wie entsteht eine Sendung?
„Alles nur noch Filterblase? Wie Social Media unser Leben verändert“ WhatsApp, Instagram, YouTube, TikTok und Co. gehören heute zum Alltag. Doch wer steckt eigentlich hinter diesen Plattformen? Welche Auswirkungen hat die Nutzung auf uns? Wie beeinflussen Filterblasen unser Leben, unsere Meinungsbildung? Vor welchen Gefahren sollten wir uns schützen? Referentin: Sandra Schick arbeitet seit vielen Jahren als Online-Redakteurin bei SR.de und ist darüber hinaus als Dozentin für Medienkompetenz-Seminare in Schulen im ganzen Saarland unterwegs.
„Desinformation als Gefahr für die Demokratie – und was der SR dagegen tut“ Wie wird Desinformation im Internet eingesetzt, um eigene „Erzählungen“ zu etablieren, beispielsweise durch Rechtsextreme? Wie verhindern wir beim Saarländischen Rundfunk, dass falsche Informationen im Programm landen? Die Referentinnen: Caroline Uhl und Katja Hackmann arbeiten im SR-Rechercheteam und berichten unter anderem über Betrug im Internet und Rechtsextremismus. Das Team wurde für seine Recherche bereits mit Preisen ausgezeichnet und produziert Filme unter anderem für „Die Story“ im Ersten.
„Künstliche Intelligenz (KI) und Journalismus“ Wie gehen Journalistinnen und Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit KI um? In dem interaktiven Seminar zeigen wir anhand von "Best Practice"-Beispielen, wie moderne KI-Tools das Leben von Reporterinnen und Reportern erleichtern können. Diskutiert wird zudem über die ethische Grenze bei der Nutzung von KI und über welche Wege KI versucht, unabhängigen Journalismus zu untergraben. Das Seminar gibt tiefe Einblicke in den journalistischen Umgang mit künstlicher Intelligenz und schafft damit Transparenz für die Arbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
„Viral auf TikTok, Insta und Co. – So erreichen wir junge Leute im Netz“ Wie begeistert man junge Leute für guten journalistischen Content im Netz? Bei „offen un’ ehrlich“ teilen wir unsere Erfahrungen aus fast zehn Jahren Videoproduktion und zeigen, was wirklich funktioniert! Was bewegt junge Menschen online? Wie spricht man ihre Sprache und baut eine Community auf? Wie erreichen wir junge Leute überhaupt (noch)? In unserem Workshop verraten wir, wie wir Themen finden, die bei der jungen Zielgruppe zünden, und wie wir mit kreativen Konzepten Aufmerksamkeit erzeugen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie man Inhalte so gestaltet, dass sie nicht nur ankommen, sondern auch hängen bleiben.
„Nachrichten auf Social Media“ Wie fasse ich komplizierte Nachrichten in unter einer Minute zusammen? Wie können auch regionale Themen aus dem Saarland viral gehen? In einem kompakten Workshop zeigen wir, wie die Social-News-Kanäle des SR arbeiten und wie knackige Postings und Reels entstehen können. Die Teilnehmenden können dabei in Gruppen eigene Test-Reels zu verschiedenen Themen konzipieren, filmen, selbst vor der Kamera stehen und Reels schneiden.
„Fake News erkennen mit den Lie Detectors“ Darüber reden wir: Falschmeldungen, Qualitätsjournalismus und Medienkompetenz. SR-Journalistinnen und Journalisten, die von der gemeinnützigen Organisation „Lie Detectors“ geschult wurden, vermitteln, wie Userinnen und User falsche Nachrichten oder Videos erkennen können. Jugendliche werden für Falschmeldungen sensibilisiert, lernen wie man einen Faktencheck durchführt und erhalten einen Einblick in die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Lehrerinnen und Lehrer können sich mit ihren Klassen zu den SR-Workshops hier anmelden: www.jugendmedientag.net
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| Das sind die PreisträgerInnen des Deutsch-Französischen Journalisten- und Medienpreises (DFJP)Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutsch-Französischen Journalisten- und Medienpreises 2026 (DFJP) stehen fest. Die Auszeichnung wurde in der von Virginie Herz und Mélanie Taravant moderierten Preisverleihung in insgesamt sechs Kategorien vergeben. Darüber hinaus wurde der Große Deutsch-Französische Medienpreis an Professor Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank, und François Villeroy de Galhau, ehemaliger Gouverneur der Banque de France, verliehen.
Diese Entscheidung würdigt die jahrelange enge Zusammenarbeit der beiden Männer im Rat der Europäischen Zentralbank, aber auch in der Öffentlichkeit, wo sie mit ihrer vertrauensvollen Beziehung in entscheidenden Momenten Impulse für die deutsch-französische und europäische Wirtschaftskooperation gesetzt haben. Ihre Fähigkeit, trotz aller Differenzen gemeinsam voranzukommen, steht für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis sinnbildlich für den deutsch-französischen Geist und die Freundschaft, die das Verhältnis der beiden Länder seit Jahrzehnten prägt.
Die Preisträgerinnen und Preisträger in den journalistischen Kategorien sind:
Kategorie Dokumentation:
Aliénor Carrière für „Trouver Sergueï” (Kometa) Diese emotionale Reportage schildert das Wiedersehen der Journalistin mit ihrem Ziehbruder Sergueï, von dem sie zwanzig Jahre zuvor getrennt geworden war. Anhand dieser persönlichen Geschichte setzt sich der Text mit Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit auseinander und macht die Folgen des Kriegs in der Ukraine anhand einzelner Schicksale sichtbar.
Kategorie Investigation:
Das Recherche-Kollektiv von NDR / WDR / Süddeutsche Zeitung & Team für „Russian Secrets – So schützt Putin seine Atomwaffen mit europäischer Technik“ Diese internationale Recherche legt offen, wie deutsche Technologien über Umwege zur russischen Marine gelangen, und enthüllt, welche Strategien Russland entwickelt hat, um Putins Atomwaffenarsenal in der Barentssee zu schützen.
Kategorie Newsformate:
Julia Borutta für „Frankreich – Wie rechte Meinungsmacher den Diskurs verschieben“ (WDR/DLF) Die Reportage führt Hörerinnen und Hörer in ein vom Casino de Paris organisierten Abend, der von den Milliardären Vincent Bolloré und Pierre-Édouard Stérin veranstaltet wurde. So wird deutlich, wie einflussreiche Medienunternehmer ihre Macht nutzen, um den öffentlichen Diskurs zu verschieben und rechtsextreme Ideen im Vorfeld der nächsten französischen Präsidentschaftswahl salonfähig zu machen.
Kategorie Wissenschaft:
Christoph Peters für „Leben auf Plastik – Per Anhalter durchs Meer“ (MDR/ARTE) Mit großer Eindrücklichkeit und wissenschaftlicher Genauigkeit erkundet diese Dokumentation die sogenannte „Plastisphäre“ – jene mikrobielle Welt zwischen der Antarktis und dem Pazifik, welche von Plastikpartikeln besiedelt wird. Damit klärt die Reporte über das Umweltthema auf, ohne in Alarmismus oder Sensationsjournalismus abzugleiten.
Kategorie Jeunes Talents:
Erik Hlacer für „Braunes Pflaster“ (Dummy Magazin) Mit beißendem Humor analysiert dieser Artikel die Mechanismen des Populismus am Beispiel des südfranzösischen Béziers, wo Lokalpolitiker entgegen geltendem Recht DNA-Proben von Hundekot anordnen lassen, um dem Hundekotproblem Herr zu werden. Die fragwürdige Überwachung ist ein beunruhigendes Symptom dafür, wie der Rechtsstaat auf der Strecke bleibt, wenn der Zweck die Mittel heiligt.
Prix Spécial:
HugoDécrypte für die Actus du jour Mit 20 Millionen Zuhörerinnen und Zuhörern hat Hugo Travers ein Nachrichtenformat geschaffen, das Informationen zugänglich vermittelt, ohne dass die journalistische Qualität dahinter zurückbleibt. Damit hat er das politische Interesse einer ganzen Generation junger französischsprachiger Menschen neu geweckt.
Die deutsch-französische Jury, die sich aus Persönlichkeiten aus Kultur und Medien beider Länder zusammensetzt, hat sich dafür entschieden, Reportagen und Artikel auszuzeichnen, die wichtige aktuelle und gesellschaftlich sensible Fragen beleuchten.
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| Siebte Ausschreibung für den Journalisten-Nachwuchspreis „ENSEMBLE“ - SR ist erneut Mitstifter und 2027 GastgeberIn Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk und der Saarbrücker Zeitung hat der Saarländische Journalistenverband e.V. zum siebten Mal den Journalisten-Nachwuchspreis „ENSEMBLE“ ausgeschrieben. Der Preis geht auf den verstorbenen Zeitungs- und SR-Journalisten Bernd Weiland zurück und wurde 2012 zum ersten Mal ausgelobt. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Die Preisverleihung 2027 wird beim Saarländischen Rundfunk stattfinden.
Der Preis ist in vier Kategorien aufgeteilt (Text, Video, Audio, Multimedia) und mit insgesamt 8.000 Euro dotiert. Mit dem „ENSEMBLE“-Preis werden im Sinne des Stifters hervorragende Medienbeiträge zum Thema Integration ausgezeichnet und zugleich die Bedeutung dieses Engagements für die Zukunft unserer Gesellschaft hervorgehoben. Es werden junge Journalistinnen und Journalisten geehrt, die mit ihrer Berichterstattung dazu beitragen, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Prämiert werden Beiträge, die beispielhaft und gegebenenfalls auch kritisch Integration und das Miteinander oder den Mangel daran darstellen und hinterfragen.
Es können Beiträge eingereicht werden, die sich mit den vielfältigen Formen und Ebenen von Integration in Deutschland beziehungsweise im Saar-Lor-Lux-Raum beschäftigen. Relevant sind insbesondere Beiträge, die die Auswirkungen politischer, gesellschaftlicher und sozialer Integration im lokalen Umfeld beziehungsweise deren Mangel am konkreten Beispiel aufzeigen sowie Schwierigkeiten oder Erfolge bei der Integration in betriebliche Ausbildung und in die Arbeitswelt thematisieren. Ebenso gefragt sind Beiträge zu privatem Engagement, zum Beispiel in Schulen und Kindergärten oder die Mitarbeit in Vereinen, Jugendgruppen und Freiwilligenagenturen zum Zweck der Förderung der Integration.
Teilnahmeberechtigt sind festangestellte und freie Journalistinnen und Journalisten sowie Autorinnen und Autoren aus Printmedien, Radio, Fernsehen oder Online-Angeboten. Sie dürfen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht älter als 35 Jahre sein. Die Vertreterinnen und Vertreter von Sendeanstalten und Redaktionen sind eingeladen, Print-, Online-, Radio- oder Filmbeiträge für den „ENSEMBLE“-Preis vorzuschlagen. Die Bewerbungen von Journalistenschülerinnen und -schülern sowie von Volontärinnen und Volontären sind besonders willkommen. Die unabhängige Jury des „Ensemble“-Preises setzt sich aus Expertinnen und Experten aus den Medien und aus dem Bereich Integration zusammen.
Die eingereichten deutschsprachigen Beiträge sollen über die bloße Wiedergabe von Nachrichten hinausgehen. Interviews und fiktionale Beiträge sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Es können mehrere Beiträge Einzelner – auch in unterschiedlichen Kategorien – eingereicht werden. Die Arbeiten müssen zwischen 1. Januar 2025 und 31. Dezember 2026 erstmals veröffentlicht oder ausgestrahlt worden sein. Anmeldeschluss ist am 10. Januar 2027.
Weitere Infos unter https://ensemble-preis.eu/der-preis/einreichen/
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| Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2026 geht an Rose LabourieDie französische Übersetzerin Rose Labourie hat den mit 10.000 Euro dotierten Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2026 erhalten. Der gemeinsame Preis der Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes (Stiftung ME Saar), der Stadt Sulzbach und des Saarländischen Rundfunks (SR) würdigt den bedeutenden Sulzbacher Übersetzer und Autor. Die Auszeichnung wurde am Montag, 7. September, 19.00 Uhr, in der AULA in Sulzbach verliehen – verbunden mit einer Lesung des Schriftstellers und Regisseurs Chris Kraus. Die Laudatio hielt der Übersetzer und Helmlé-Preisträger 2018, Olivier Mannoni.
In der Jurybegründung heißt es: „Rose Labourie besitzt den Mut, sowohl etablierte Autorinnen und Autoren wie Jenny Erpenbeck oder Ferdinand von Schirach als auch junge, in Deutschland gerade erst entdeckte Schriftstellerinnen wie Mirrianne Mahn oder Charlotte Gneuss ins Französische zu bringen und dadurch die deutschsprachige Gegenwartsliteratur über den Rhein zu tragen.
Rose Labouries Wirken bleibt nicht auf die zeitgenössische Literatur beschränkt: Mit ihrer Übersetzung der Familiensaga ´Effingers` hat sie die Wiederentdeckung der großen Autorin Gabriele Tergit auch im französischen Sprachraum vorangetrieben.
„Rose Labouries Übersetzungen eröffnen dem frankophonen Publikum nicht nur Wege in die Vielfalt der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: von Booker-Preisträgerin Jenny Erpenbeck, über Kim de l’Horizons vermeintlich unübersetzbare Literatur bis hin zu Debüts sehr junger Autorinnen. Sie gibt als Leiterin einer Schule für literarisches Übersetzen außerdem ihre Leidenschaft weiter. Ein solches Engagement in der kulturellen Vermittlung zwischen dem Deutschen und dem Französischen zu unterstützen und zu fördern, ist dem Saarländischen Rundfunk zentrales Anliegen“, erklärte SR-Intendant Martin Grasmück.
Rose Labourie, 1987 geboren, hat Germanistik an der École normale supérieure und am Institut d’études politiques in Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als freie Übersetzerin. Sie hat u.a. Werke von Jenny Erpenbeck, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Gabriele Tergit ins Französische übertragen. Für die Übersetzung von Kim de l’Horizons „Blutbuch“ wurde sie mit dem Prix Roman en traduction des französischen PEN Clubs ausgezeichnet. Rose Labourie ist außerdem Trägerin des Nerval-Goethe Übersetzerpreises. Seit 2026 ist sie pädagogische Leiterin der École de Traduction Littéraire in Paris. Im Rahmen der Preisverleihung wird Rose Labourie gemeinsam mit dem Schriftsteller und Regisseur Chris Kraus aus seinem Roman „Die Sonne und die Mond“ lesen und mit SR-Literaturredakteurin Tilla Fuchs über ihre Übersetzungsarbeit sprechen.
In der Jury des Eugen-Helmlé-Übersetzerpreises 2026 waren die Metzer Autorin und Übersetzerin Hélène Laurain, der Romanist Dr. Jonas Hock von der Universität Regensburg und die Journalistin Krystelle Jambon vom Saarländischen Rundfunk.
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| SR-Produktion „Heimat. Häkeln. Hetze. Undercover unter rechtsextremen Frauen" für zwei Preise nominiertDer "team.recherche"-Dokufilm „Heimat. Häkeln. Hetze. Undercover unter rechtsextremen Frauen" vom Saarländischen Rundfunk ist für zwei Medienpreise nominiert: für den PRIX EUROPA in der Kategorie “Doku visuell” und für den Juliane Bartel Medienpreis in der Kategorie “Video Investigation”. Die Autorinnen sind Sarah Ulrich, Lisa Genzken, Kim Stoppert und Alissa Küsters. Produziert wurde die Doku von Labo M im Auftrag des Saarländischen Rundfunks.
Die Vorjury des Juliane Bartel Medienpreises lobt den investigativen Zugang: "Die Reportage wagt einen genaueren Blick dorthin, wo rechtsextreme Ideologien mit dem vermeintlichen Einsatz für Frauenrechte verbunden werden. Die beeindruckende Recherche zu der von Frauen geführten Organisation Lukreta legt ein konservatives Rollenverständnis der Mitglieder offen, das zugleich auf ´Remigration` setzt. Die Gruppe ist international vernetzt mit anderen ähnlichen Organisationen in Großbritannien, Frankreich und Portugal. Besonders hervorzuheben ist der investigative Zugang, mit dem Verbindungen zu gesichert rechtsextrem eingestuften und vom Verfassungsschutz beobachteten Personen nachgezeichnet werden. Ein wichtiger Beitrag, der genauer hinschaut, statt sich mit dem äußeren Auftreten einer Organisation zufriedenzugeben."
Die beiden Preise:
Der Juliane Bartel Medienpreis wird 2026 zum 25. Mal vergeben, vom Niedersächsischen Sozialministerium und dem Medienpartner NDR. Er zeichnet Beiträge zur Gleichstellung aus, jede Kategorie ist mit 3.000 Euro dotiert.
Der PRIX EUROPA zählt zu den renommiertesten Medienpreisen Europas und steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments. Die SR-Produktion wurde aus über 300 eingereichten Filmen ausgewählt. International läuft sie unter dem Titel „Between Home and Hate: Undercover Among Far-Right Women".
„Diese Doppelnominierung zeigt: Wir haben mit dem Film einen Nerv getroffen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, mit dem Format gezielt etwas Neues für die ARD-Mediathek und für jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer zu entwickeln, und dieser Weg zahlt sich aus", sagt Robert Hecklau, verantwortlicher Redakteur für "team.recherche" beim Saarländischen Rundfunk. Das Format wird gemeinsam von SWR, BR, WDR, NDR, MDR und SR getragen.
"Das Aufdecken rechtsextremer Strategien ist derzeit vielleicht wichtiger denn je", sagt Autorin Sarah Ulrich. "Auch deshalb müssen wir Methoden wählen, die uns tiefer blicken lassen, als eine oberfläche Recherche das möglich macht" ergänzt Autorin Lisa Genzken, die für den Film undercover in Portugal recherchiert hat. "Wichtig dabei ist aber immer auch der eigene Schutz", so Ulrich. "Ohne einen starken Rückhalt im Team wäre diese Recherche so nicht möglich gewesen", so Genzken.
Über die Produktion:
Auf Instagram verknüpft die AfD-nahe Frauengruppe Lukreta harmlosen Lifestyle-Content mit rechtsextremen Botschaften. team.recherche zeigt erstmals, wie eng die Aktivistinnen europaweit vernetzt sind und wie nah sie an demokratischen Institutionen agieren.
Die Reporterinnen treffen Emma, die mittendrin war, und dokumentieren undercover in Deutschland und Portugal gezielte Nachwuchsansprache. Die Gruppen behaupten, sie wollten Frauen vor Gewalt schützen. Tatsächlich geht es laut Expertinnen und Experten um rassistische Narrative und die Instrumentalisierung von Frauenleid. Eine Frau, die sich dagegen wehrt, wird selbst zur Zielscheibe der rechten Szene, bis hin zu Morddrohungen. In mehreren europäischen Ländern entstehen derzeit ähnliche Gruppen. Ihre Kontakte reichen bis ins Europäische Parlament.
Preisverleihungen:
PRIX EUROPA: Preisverleihung am Freitag, 16. Oktober, im Haus des Rundfunks, Berlin. Juliane Bartel Medienpreis: Preisverleihung am Dienstga, 17. November, NDR Landesfunkhaus Niedersachsen, Hannover.
Zur Sendung:
„Heimat. Häkeln. Hetze. Undercover unter rechtsextremen Frauen" Reportage, circa 30 Minuten Autorinnen: Sarah Ulrich, Lisa Genzken, Kim Stoppert und Alissa Küsters Eine Produktion von Labo M im Auftrag des SR für die ARD Mediathek Veröffentlichung: 17. Februar 2026
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| Vertragsverlängerung für SR-Justitiarin Sonnia WüstSonnia Wüst bleibt weiterhin Justitiarin des Saarländischen Rundfunks. Der SR-Verwaltungsrat hat in einer Sitzung der Verlängerung ihres Vertrags ab Januar 2027 um weitere fünf Jahre zugestimmt. Sie hat dieses Amt bereits seit Anfang 2022 inne. Das SR-Gremium folgte damit einstimmig einem entsprechenden Personalvorschlag von Intendant Martin Grasmück.
Die Vorsitzende des Verwaltungsrates, Elke Ferner, erklärte: „Der Verwaltungsrat ist dem Vorschlag des Intendanten gerne gefolgt und hat der Vertragsverlängerung von Sonnia Wüst zugestimmt. Sie verfügt über hervorragende Kenntnisse der Rechtsgrundlagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und kennt als erfahrene Justitiarin die Herausforderungen für den Saarländischen Rundfunk bestens. Damit ist sie die richtige Wahl für die kommenden Jahre.“
Die in Heilbronn geborene Volljuristin hat früh – zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität des Saarlandes von Professor Dr. Wolfgang Knies und später als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäisches Medienrecht – eine Affinität zu den Medien und insbesondere zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk entwickelt. Nach einer Station bei der CosmosVersicherungs AG übernahm sie im Juni 2006 die Sachgebietsleitung für Rundfunkgebührenrecht, Telekommunikations-, Programm-, Arbeits-, und Markenrecht sowie allgemeines Zivil- und Verwaltungsrecht im Justitiariat des SR – zeitweise war sie dort auch als Referentin des Vorsitzenden der Juristischen Kommission der ARD und des ZDF tätig.
Nach einer knapp zweijährigen Beschäftigung im Justitiariat des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) führte sie 2012 ihr Weg zurück zum SR. Sie übernahm im Zentralbereich Recht- und Unternehmensentwicklung unter anderem die Leitung der Gremiengeschäftsstelle. Von 2017 bis Dezember 2021 war Sonnia Wüst Fachbereichsleiterin im Justitiariat und zudem stellvertretende Justitiarin des Saarländischen Rundfunks. Seit 2022 ist Sonnia Wüst Justitiarin des Saarländischen Rundfunks und leitet den Bereich Recht und Lizenzmanagement.
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| 6.000 Euro für die „Herzenssache“ bei „SR vor Ort“ in MandelbachtalEnde August war der SR in Mandelbachtal zu Gast. Trotz einer vorübergehenden Unterbrechung wegen Starkregens und Sturmböen konnte das Publikum bei „SR vor Ort“ einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Live-Sendungen und einem kurzweiligen Rahmenprogramm mit Musik, Talk und Spielen zugunsten der „Herzenssache“ erleben. Durch den Nachmittag führte Michael Friemel.
Großer Gewinner auf dem Festplatz im Mandelbachtaler Ortsteil Bliesmengen-Bolchen war die „Herzenssache“. 6.000 Euro kamen für die Kinderhilfsaktion von SR, SWR und Sparda-Bank zusammen. „Herzenssache“ setzt sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein. Seit der Gründung im Jahr 2000 konnte die „Herzenssache“ fast 1.700 Hilfsprojekte finanziell und materiell unterstützen.
Im Rahmenprogramm auf dem gesamten Festplatz waren alle unermüdlich für die „Herzenssache“ im Einsatz: Bei Spenden am Glücksrad, an der Fotobox, an der „Herzenssache“-Wurfbude, beim Kinderschminken sowie bei Waffeln, Kaffee und Kuchen kamen fast 2500 Euro zusammen. Der Kuchen wurde von vielen Freiwilligen aus Bliesmengen-Bolchen beigesteuert.
Rund 3.000 Euro erspielten die Rate- und Spielteams mit Teilnehmern aus der Gastgeber-Gemeinde und vom SR bei Fotoquiz, Fußballdart und Fragen von Freaky Jörn bei der SR-kompeTheke.
Die Sparda Südwest Stiftung, die die Gewinnsumme zur Verfügung stellte, rundete den Gesamterlös aus Spenden und Gewinngeldern im Nachgang sogar auf 6.000 Euro auf.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender sowie Unterstützerinnen und Unterstützer für dieses tolle Ergebnis.
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| ARD Schlagerwelt: Neue digitale Heimat für Schlagerfans in ARD Sounds – Gemeinschaftsprojekt von MDR, BR, NDR, hr, SR, rbb und SWRDie ARD bündelt ihre Schlagerangebote künftig an einem zentralen Ort: Mit der ARD Schlagerwelt entsteht auf der Audioplattform ARD Sounds ein neues digitales Zuhause für Schlagerfans.
Das Gemeinschaftsprojekt von MDR, BR, NDR, hr, SR, rbb und SWR vereint Musik, Geschichten und etablierte Formate aus der Welt des Schlagers in einer modernen digitalen Umgebung. Die Federführung für Entwicklung und Umsetzung liegt beim MDR.
Die ARD Schlagerwelt ist ab sofort mit ersten Inhalten in ARD Sounds verfügbar und wird kontinuierlich ausgebaut. Zum 1. Januar 2027 ist – vorbehaltlich der Zustimmung des MDR-Rundfunkrats – der Start eines linearen Radio-Webchannels innerhalb des neuen Angebots geplant.
Aktuell finden die Hörerinnen und Hörer die Livestreams der Radioprogramme von BR Schlager, NDR Schlager und der MDR Schlagerwelt exklusiv auf der Startseite der ARD Schlagerwelt in ARD Sounds. Weiterhin ermöglichen thematische Loops und kuratierte Musikstrecken einen einfachen Einstieg in Musik-Specials, Programmhighlights und beliebte Schlagerinhalte – jederzeit und unabhängig von festen Sendezeiten.
Auch bekannte Formate werden künftig in der ARD Schlagerwelt auffindbar sein. Dazu zählen unter anderem die ARD Schlagerhitparade vom BR und die ARD Schlagerparty vom hr.
Auf der Startseite der ARD Schlagerwelt werden die Audioangebote aus dem Schlagergenre mit den bereits etablierten Online-Angeboten vernetzt, darunter die ARD Schlagerwelt Website sowie die ARD Schlagerwelt auf Instagram und Facebook. Die Inhalte entstehen in enger Zusammenarbeit mehrerer ARD-Landesrundfunkanstalten unter Federführung des MDR und bilden eine große musikalische Bandbreite und inhaltliche Vielfalt ab. Einmal mehr unterstreicht die ARD damit ihr Potenzial für eine effiziente Verzahnung ihrer Angebote zum Vorteil des Publikums.
Mit der ARD Schlagerwelt reagiert die ARD auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten. Audioangebote werden heute zunehmend über Apps, Smart Speaker, Smartphones und vernetzte Fahrzeuge genutzt. Das neue Angebot ermöglicht es, Schlagerfans genau dort zu erreichen, wo sie ihre Lieblingsinhalte immer häufiger konsumieren und möglichst komfortabel nutzen wollen. Gleichzeitig werden die Schlagerangebote der ARD zeitunabhängig verfügbar gemacht und konsequent für die digitale Nutzung weiterentwickelt.
ARD Sounds ist die gemeinsame Audio-Plattform der öffentlich-rechtlichen Medienhäuser in Deutschland – vom Lieblings-Radioprogramm über Podcasts bis hin zu exklusiven Hörspielen und Live-Sport. Als „Playbutton für den Tag“ ist ARD Sounds auf zahlreichen Endgeräten überall dabei, intuitiv und lückenlos auf Sprachassistenten, im Autoradio und Smartphones. Jetzt downloaden für Android und iOS.
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| Junge Programme der ARD und Deutschlandfunk Nova launchen Netzwerk zur Nachwuchsförderung - Mit dabei: DASDING vom SR „ARD New Music“ – unter diesem Namen bündeln die jungen Programme der ARD und Deutschlandfunk Nova ab sofort ihre Aktivitäten in der musikalischen Nachwuchsförderung. Ziel ist es, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler deutschlandweit noch gezielter zu unterstützen.
Den nächsten Schritt machen. Von einzelnen Auftritten zur ersten Tour. Den eigenen Song das erste Mal im Radio hören. Als Nachwuchs-Act auf einem großen Festival spielen. Neue Fans gewinnen und bekannter werden. All diese wichtigen Meilensteine begleiten die jungen öffentlich-rechtlichen Programme bereits seit vielen Jahren. Auf dem Reeperbahn-Festival 2026 in Hamburg gehen sie nun einen Schritt weiter und stellen heute mit „ARD New Music“ das größte Netzwerk zur Förderung musikalischer Newcomerinnen und Newcomer in Deutschland vor.
Mit dabei sind: 1LIVE (WDR), BREMEN NEXT (Radio Bremen), DASDING (SWR, SR, HR), FRITZ (RBB), MDR SPUTNIK (MDR), N-JOY (NDR), PULS Startrampe (BR) und Deutschlandfunk Nova. Gemeinsam bündeln die einzelnen Programme ihre bisherigen Aktivitäten und schaffen eine Plattform, die junge Talente bundesweit sichtbarer machen und ihnen den Zugang zu neuem Publikum erleichtern soll.
Hinter „ARD New Music“ steht der Anspruch, als verlässlicher Partner der deutschen Musikszene die Entwicklung neuer Talente langfristig zu begleiten und ihnen eine umfangreiche Förderung zu bieten. Dazu gehören Vorstellungen im Radio genauso wie Einladungen in die Radio- und Social Media-Formate der Programme. Künftig werden die Partner noch enger zusammenarbeiten, um regionale Acts auch über die Grenzen ihrer Heimatregion hinaus stärker bekannt zu machen.
Aushängeschild des „ARD New Music“-Netzwerks bleibt die „ARD New Music Hotlist“. Mit dieser präsentieren die beteiligten Programme jeweils zu Jahresbeginn 15 Acts, die in den kommenden Monaten den Durchbruch schaffen und so den Sound der deutschen Musik-Szene prägen könnten. Die Hotlist-Acts stehen dabei ab sofort über das gesamte Jahr hinweg stärker im Fokus: Sie werden redaktionell begleitet, regelmäßig in den Programmen thematisiert und für Auftritte bei eigenen Events sowie von den Programmen präsentierten Festivals angefragt.
Parallel zum Start von „ARD New Music“ beginnt auch der Auswahlprozess für die „ARD New Music Hotlist 2027“. Über 100 Partnerinnen und Partner aus den Bereichen Plattenlabels, Promotion, Booking und Management werden dafür nach ihren Newcomer-Tipps für das kommende Jahr gefragt. Auf dieser Grundlage erstellen die beteiligten Programme gemeinsam die „ARD New Music Hotlist“ für 2027.
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| “Y-Kollektiv: Mein bester Freund ist Bollywood-Star” in der ARD Mediathek Champagner im Luxushotel, ein eigener Chauffeur, Auftritte auf dem roten Teppich und Millionen Fans: Bollywood erscheint wie der Inbegriff des Glamours. Doch wie lebt es sich wirklich als Schauspieler in der größten Filmindustrie der Welt und wer hält diese riesige Traumfabrik eigentlich am Laufen?
„Y-Kollektiv: Mein bester Freund ist Bollywood-Star“ (Autor: Samuel Häde) ist eine mon film GmbH Produktion im Auftrag von Saarländischem Rundfunk (Redaktion: Diana Kühner-Mert) und Radio Bremen (Redaktion Nino Seidel) für die ARD Mediathek.
Y-Kollektiv-Reporter Samuel Häde reist nach Mumbai und begleitet seinen besten Freund Anant Joshi. Seit ihrem Kennenlernen vor über zehn Jahren hat er den Sprung zum erfolgreichen Bollywood-Schauspieler geschafft. Samuel bekommt Zugang zu einem exklusiven Netflix-Event, blickt hinter die Kulissen einer großen Filmproduktion und erlebt hautnah, wie viel Druck hinter dem vermeintlichen Traumleben steckt. Denn in Bollywood reicht Talent allein oft nicht aus, entscheidend sind auch Glück, Ausdauer und ständige Sichtbarkeit. Den Hype erlebt Häde auch vor dem Haus von Amitabh Bachchan, einer der größten Bollywood-Legenden überhaupt. Jeden Sonntag zeigt er sich kurz seinen Fans. Menschen reisen dafür hunderte Kilometer an, einer sogar tausend. Drei Minuten dauert das Spektakel, dann ist er wieder verschwunden.
Parallel begleitet die Reportage die deutsche Schauspielerin Lisa-Marie Spiegel, die alles auf Bollywood gesetzt hat. Seit Jahren lebt sie in Mumbai, kämpft sich von Casting zu Casting und hofft auf den großen Durchbruch. Zwischen Vorsprechen, Absagen und Konkurrenzdruck wird deutlich, wie hart der Weg nach oben wirklich ist.
Die Y-Kollektiv-Reportage führt zu Filmsets, Premieren und den größten Stars Indiens und begegnet dabei den Menschen hinter den Kulissen, ohne die die Traumfabrik nicht funktionieren würde. Einer von ihnen ist Wasim, 18 Jahre alt, aus dem armen Bundesstaat Bihar. Er arbeitet am Set für umgerechnet 136 Euro im Monat, 72 Stunden die Woche, und schläft in einem zwei mal drei Meter kleinen Raum direkt neben den Kulissen. Sein Alltag hat kaum etwas mit dem schillernden Bild gemein, das Bollywood von sich zeigen will
“Y-Kollektiv: Mein bester Freund ist Bollywood-Star” ist ein Film über Träume, Erfolg und die Frage, was hinter einer der mächtigsten Unterhaltungsindustrien der Welt wirklich steckt.
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| team.recherche-Doku: „Jagd auf Schwule - Wer steckt hinter den Fake-Dates? in der ARD Mediathek Junge Männer verabreden sich über Dating-Apps wie Grindr oder Romeo mit schwulen Männern, um sie auszurauben, zu demütigen und zu verprügeln. Sie organisieren sich in Gruppen, vernetzen sich auf Chatplattformen und teilen Aufnahmen ihrer Taten. Deutschlandweit hat das team.recherche im Auftrag des Saarländischen Rundfunks mehr als 70 angezeigte Fälle dieser Masche aus den vergangenen zehn Jahren gezählt, allein 34 in 2025. Die Dunkelziffer liegt dabei noch höher: Laut Befragungen zeigt nur einer von zehn Betroffenen eine derartige Tat überhaupt an. Monatelang hat das Team dazu recherchiert, teilweise undercover.
Im Film berichtet auch der Berliner Sänger Leopold von seiner Erfahrung. Er erzählt, wie bei einem Date mehrere Männer in seine Wohnung kommen. Sie überfallen und schlagen ihn und halten ihn stundenlang fest. Als einer der Männer Leopolds Make-up sieht, äußert er sich queerfeindlich: „Er sagt, dass es ekelhaft sei, und spuckt auf meinen Boden", sagt Leopold. Er erzählt, dass die Männer die Wohnung verlassen, nachdem er ihnen einen viertstelligen Betrag online überwiesen hatte.
Die Gründe für die Angriffe sind verschieden. Bei einigen geht es um Geld und um die Lust an der Gewalt. Eine Spur der Recherche führt in die sogenannte „Pedo-Hunter"-Szene. Ihre Mitglieder geben sich als Minderjährige aus, verabreden sich mit vermeintlich Pädokriminellen und greifen sie bei persönlichen Treffen gewaltsam an. Dabei setzen sie Homosexualität häufig mit Pädophilie gleich. Der Verfassungsschutz Baden-Württemberg bestätigt das: Pedo-Hunter würden den Schutz des vermeintlich gefährdeten Kindeswohls in den Vordergrund stellen und damit Gewalt gegen queere Menschen begründen.
Wochenlang hat das team.recherche undercover die Chats eines Discord-Servers mit rund 1.500 Nutzern verfolgt. Dort tauschen sich vor allem junge Männer über Gewaltfantasien aus, äußern sich queerfeindlich und verbreiten rechtsextreme Symbolik. Ein Nutzer schreibt etwa: „Ich kämpfe aktiv für das Deutsche Reich, also zum Beispiel gegen lgbtq." Der Verfassungsschutz Hessen ordnet das Phänomen so ein, dass die Pedo-Hunter-Bewegung ein hohes Maß an Mobilisierungspotenzial für rechtsextremistische Jugendliche und junge Erwachsene biete.
Die Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch, fordert im Film eine bundesweite Meldestelle für queerfeindliche Übergriffe. Das Bundesinnenministerium schreibt dem team.recherche, man habe eine bundesweit wirksame „Handreichung", die regeln soll, wie Polizeidienststellen queerfeindliche Straftaten einheitlich erfassen. „Jagd auf Schwule – Wer steckt hinter den Fake-Dates?" ist eine Produktion des Saarländischen Rundfunks für die ARD Mediathek. team.recherche ist das junge Doku-Format der ARD Mediathek. Beteiligt sind neben dem SR fünf weitere Landesrundfunkanstalten: BR, MDR, NDR, SWR und WDR.
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| "Ein Platz für den Sommer – Campen im Bliesgau" in der ARD MediathekVor acht Jahren haben sich Marianne und Eric ihren Traum vom eigenen Campingplatz erfüllt – in Walsheim im Bliesgau. Die Niederländer lieben die hügelige Umgebung und vor allem die Ruhe mitten in der Natur. Die Saison ist kurz, doch hinter der idyllischen Kulisse steckt viel Arbeit für das Paar.
Zu ihren Gästen gehören nicht nur treue Dauercamper aus der Region, die dem Trubel in der Stadt entfliehen oder nach einer anstrengenden Arbeitswoche Erholung suchen. Auch Familien aus den Nachbarländern finden hier einen Ort, an dem sie bewusst Zeit miteinander verbringen können, fernab vom hektischen Familienalltag. Ob mit minimalistischer Ausrüstung oder voll ausgestattetem Wohnmobil – für viele ist der Campingplatz längst zu einem zweiten Zuhause geworden.
"Ein Platz für den Sommer – Campen im Bliesgau" in der ARD Mediathek anschauen.
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| Die "St. Ingberter Pfanne" in der ARD Mediathek Von Samstag, 5. September, bis Freitag, 11. September, brutzelte es wieder in der St. Ingberter Pfanne. In der Woche der Kleinkunst kürten Jury und Publikum die Gewinnerinnen und Gewinner des renommierten deutschsprachigen Kabarettpreises. Präsentatorin war SR-Moderatorin Simin Sadeghi.
Aus allen Bewerbungen hatte die Fachjury die zwölf Teilnehmenden am Wettbewerb ausgewählt. Wie gewohnt wurden an vier Abenden jeweils drei Künstlerinnen und Künstler aus den Genres Kabarett, Comedy oder Musik präsentiert, die um die vier Pfannenpreise wetteiferten.
„Das Beste der St. Ingberter Pfanne 2026“ in der ARD Mediathek anschauen.
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| SWR Story vom SR: „Roboter am Krankenbett | Mit Hightech aus dem Pflegenotstand?“ in der ARD Mediathek Immer mehr Pflegebedürftige, immer weniger Fachkräfte: Können Roboter und KI die Pflege retten? Die Dokumentation begleitet Betroffene und Pflegekräfte, zeigt den Einsatz der ersten Pflegeroboter und blickt in Forschungslabore, in denen an der Pflege der Zukunft gearbeitet wird.
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| "Hot like hell" - die Mardi Gras Band Louisiana Avenue in der ARD Mediathek Draußen rollt die Hitzewelle über Saarbrücken hinweg und auf die Bühne im E-Werk steigt ein junger Mann im Goldanzug, ist bester Laune und sagt: "It's hot like hell". Dann heizt Pär Stenhammars Mardi Gras Band das ohnehin schon schwitzende Publikum weiter an: "Louisiana Avenue" ist DIE Entdeckung beim internationalen Jazzfestival "fill in".
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| Fünf Challenges, vier Tage, zwei Kandidaten und ein Bundesland – „The Crashout“: neue Miniserie von "Caracho" mit vier Folgen auf YouTube und in der ARD MediathekOhne Geld, Essen oder Sprit kämpfen "Caracho"-Host Franz und seine frühere Teampartnerin Magda aus der Serie „The Race“ um den Sieg im Saarland. In der neuen Miniserie des vom SR produzierten funk-Kanals "Caracho" treten die beiden in fünf Auto-Challenges gegeneinander an. Ihr Magen, Tank und Portemonnaie sind leer. Sie müssen über ihren eigenen Schatten springen und Menschen vor Ort um Hilfe bitten – weil niemand übersteht “The Crashout” allein.
Das Saarland wird zum Spielfeld: Die fünf Challenges finden in unterschiedlichen Gebieten des Saarlandes statt – Jede Challenge steht für ein Gebiet. Wer die jeweilige Aufgabe zuerst erfolgreich beendet, sichert sich das Gebiet und eine Bestrafung für die andere Person. Möglicherweise fällt der Satz: “Das ist psychische Folter”.
Die erste Folge von „The Crashout“ erschien am Freitag, 18. September, auf dem YouTube-Kanal von "Caracho". Danach folgte alle zwei Tage eine weitere Episode, bevor am Donnerstag, 24. September, das Finale veröffentlicht wurde. Ab sofort ist die komplette Miniserie auch in der ARD Mediathek verfügbar.
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| Nach Polizistenmord von Kusel: Ehemaliger Polizist und langjähriger Freund des Täters spricht im SR-Interview - Sonderfolge des ARD-Podcasts „Im Fall Kusel - Die letzte Jagd“Nach vielen Reaktionen auf den ARD-Podcast "Im Fall Kusel - Die letzte Jagd" des Saarländischen Rundfunks gibt es neue Hinweise. In einer Sonderfolge spricht ein Ex-Polizist und ehemaliger Freund des späteren Mörders Andreas S. Dieser Ex-Polizist wehrt sich gegen das Gerücht: Hat er geholfen, die Wilderei von Andreas S. zu vertuschen?
Ein Vorfall im September 2017: Der spätere Polizistenmörder Andreas S. wird mutmaßlich beim Wildern erwischt. Am Morgen danach taucht sein Freund, ein ehemaliger Polizist und Jäger, ganz in der Nähe auf, um ein angeschossenes Reh zu suchen. Zeugen sehen den Ex-Polizisten und vermuten, er wolle die Wilderei von Andreas S. vertuschen. Jetzt erzählt der Mann seine Version der Geschichte und bestreitet die Vorwürfe. Er sagt: Er habe nichts zu verbergen. Wie kam es dann zu den Vorwürfen, er habe die Wilderei vertuscht? Wie hat das die Freundschaft zu Andreas S. belastet und wie schaut er auf den Mord von zwei Polizisten im Januar 2022?
Die Reporter und Hosts des ARD-Podcasts „Im Fall Kusel – Die letzte Jagd“, Nadine Thielen und Lukas Baumann, hatten lange nach diesem Mann gesucht – am Ende kam der entscheidende Hinweis aus der Hörerschaft: „Wir waren überwältigt, wie viele Menschen auf unsere Recherche zum Polizistenmord von Kusel reagiert haben“, sagt SR-Reporterin Nadine Thielen. „Die Reaktionen kamen aus dem Saarland, aber auch aus ganz Deutschland. Von Jägern, Polizisten und Menschen, die die Recherche berührt hat.“ Und SR-Reporter Lukas Baumann ergänzt: „Dass wir durch diese Reaktionen endlich den Mann gefunden haben, den wir so lange gesucht haben, gibt uns die Möglichkeit, ein letztes Kapitel in unserem Podcast aufzuschlagen“.
Das alles gibt es in der Sonderfolge des Podcasts „Im Fall Kusel“ zu hören. Die Folge „Bäcker, du Idiot“ ist in ARD Sounds und überall, da wo es Podcasts gibt, zu hören.
Zum Hintergrund: Der Polizistenmord von Kusel schockte im Januar 2022 die ganze Bundesrepublik: Zwei junge Polizisten erwischen nachts auf Streife einen Mann beim illegalen Jagen, beim Wildern. Daraufhin erschießt der Mann die beiden Polizisten. Im ARD-Podcast „Im Fall Kusel – Die letzte Jagd“ erzählen die SR-Journalisten und Hosts Nadine Thielen und Lukas Baumann die Hintergründe: Wie konnte es soweit kommen, dass zwei Polizisten bei einer vermeintlich normalen Verkehrskontrolle getötet wurden? Und was hat illegale Wilderei des späteren Täters Andreas S. damit zu tun?
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| Neues "Fundstück" zur SR-Geschichte auf SR.de: Geschichte der Tanz- und Unterhaltungsorchester von Radio Saarbrücken und des Saarländischen Rundfunks (2/2)Der ehrenamtlich tätige „Arbeitskreis SR-Geschichte“ hat auf SR.de ein neues „Fundstück“ veröffentlicht. Seit 2011 sind dort inzwischen weit über 100 Beiträge zur SR-Geschichte erschienen. Der neueste Beitrag beschäftigt sich mit den Tanz- und Unterhaltungsorchestern von Radio Saarbrücken und des Saarländischen Rundfunks (2/2).
Ihre Geschichte hat der Musikwissenschaftler Frank Rainer Huck, recherchiert. Der Aufsatz des früheren SR-Musikredakteurs und ab 1975 Abteilungsleiters Archive, Bibliothek und Dokumentation, erschien zuerst unter dem Titel „Vom Champagner-Lied zum Lyonerlied“ in den „Saarbrücker Heften“ (Nr. 96). Für die „Fundstücke zur SR-Geschichte“ hat er seinen Text von 2006 überarbeitet.
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