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hier die neuesten Informationen vom Halberg, Programm- und Veranstaltungstipps, Empfehlungen in der ARD Mediathek und ARD Audiothek: 

ma 2026 Audio I: SR-Radioprogramme weiterhin führend und SR 1 klar vorne

Der Saarländische Rundfunk (SR) hat seine führende Position im saarländischen Audiomarkt bestätigt. Nach der aktuellen Media Analyse 2026 Audio I erreicht der SR mit seinen Hörfunkwellen täglich jeden Zweiten im Saarland (49,2 Prozent Tagesreichweite, Montag bis Freitag). Dies bedeutet Platz eins unter den ARD-Landesrundfunkanstalten. Regelmäßig hören rund 80 Prozent der Saarländerinnen und Saarländer die Hörfunkprogramme des Saarländischen Rundfunks.

Die Pop-Welle SR 1 bleibt Marktführer und der Sender mit den meisten Hörerinnen und Hörern im Saarland. SR 1 erreicht eine Tagesreichweite von 25,1 Prozent (Montag-Freitag) und verteidigt damit den ersten Platz unter den Popwellen der ARD.

SR 3 Saarlandwelle steigert seine Tagesreichweite auf 20,2 Prozent und gehört damit weiterhin zu den erfolgreichsten Melodiewellen der ARD.

SR kultur erhöht zum zweiten Mal in Folge seine Tagesreichweite und verbessert sich mit einem Wert von 3,4 Prozent auf Platz zwei der ARD-Kulturwellen.

SR UNSERDING, das junge Angebot des Saarländischen Rundfunks, klettert bei der Tagesreichweite erneut deutlich auf nun 9,2 Prozent und damit auf den zweiten Platz der jungen Angebote in der ARD.

„Die starke Resonanz zeigt: Unsere Hörfunkprogramme sind weiterhin fester Bestandteil des täglichen Lebens von sehr vielen Saarländerinnen und Saarländern. An dieser besonderen Nähe zu unserem Publikum wollen wir auch in Zukunft festhalten. Guter Journalismus, starke Unterhaltung, anspruchsvolle Inhalte und jede Menge Musik aus ganz unterschiedlichen Genres zeichnen die SR-Hörfunkfamilie aus. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte und Programmaktionen vor Ort, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Saarland zusätzlich stärken. Dieses Erfolgsrezept hat einmal mehr gut funktioniert“, erklärte SR-Intendant Martin Grasmück.

Die ma Audio verknüpft drei Studien – die repräsentative Befragung der ma Radio, die technische Messung der ma IP Audio und eine Audio-Tagebuchstudie.

Für die Teilstudie ma Radio wurden in der ma 2026 I bundesweit 66.715 Interviews von sechs Marktforschungsinstituten durchgeführt. Es gab zwei Befragungswellen, vom 2. Dezember 2024 bis 30. März 2025 und vom 7. September bis 7. Dezember 2025. Im Saarland wurden 2.049 Personen ab 14 Jahren befragt.

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SR Fernsehen steigert seinen Marktanteil 2025 und ist wieder Marktführer im Saarland 

Im vergangenen Jahr haben die Menschen im Saarland besonders häufig die Vorabend-Sendungen im SR Fernsehen eingeschaltet. Der SR-Vorabend verzeichnete im Jahr 2025 einen Zugewinn an Zuschauerinnen und Zuschauern und damit einen höheren Marktanteil als im Vorjahr. Mit einem Plus von 2,7 Prozentpunkten erreichten die regionalen Vorabend-Sendungen (Mo-Fr, 18.00 bis 20.00 Uhr) einen Marktanteil von 19 %, einen der besten Werte der vergangenen Jahrzehnte. Diese erfreuliche Entwicklung beschert dem SR Fernsehen wieder die Marktführerschaft im Saarland.

Für SR-Intendant Martin Grasmück ist dieser Erfolg ein Beleg dafür, dass die Strategie des Senders erfolgreich ist. „Unser Fokus aufs Regionale zahlt sich aus“, freut sich Grasmück. „Die Menschen im Saarland wissen, dass sie sich auf den SR verlassen können. Unsere Reporterinnen und Reporter gehen dorthin, wo etwas passiert im Land, recherchieren und fragen. Die Nähe zu den Saarländerinnen und Saarländern ist und bleibt unsere Stärke.“

Besonders erfreulich: Der Vorabend des SR Fernsehens erreichte im Jahr 2025 nicht nur mehr Menschen im Saarland, die Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten sogar länger ein. Auch über die Mediatheken und SR.de wurden SR-Inhalte stärker genutzt. So konnten die Wiedergaben von SR-Videos und dem Livestream des SR Fernsehens auf über 31 Millionen im Gesamtjahr 2025 gesteigert werden.

„Regionalität im Fernsehen, im Radio und im Netz ist unsere Kernkompetenz beim SR, darauf setzt auch die Programmstrategie, die wir Anfang 2025 erarbeitet haben", betont SR-Programmdirektorin Sonja von Struve. „Die Kollegen des SR Fernsehens sind Vorreiter, wenn es darum geht, Beiträge gleich mehrfach auf verschiedenen Ausspielwegen zu nutzen. So steigt unsere Reichweite nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Netz, und wir informieren, unterhalten und begleiten jeden Tag mehrere hunderttausend Saarländerinnen und Saarländer über alle unsere Ausspielwege.”

Auch der "aktuelle bericht", Flaggschiff für regionale Information im SR Fernsehen, hat im vergangenen Jahr mehr Menschen überzeugt. Die 40-minütige Sendung (werktags ab 19.20 Uhr, am Wochenende ab 19.45 Uhr) mit tagesaktuellen Informationen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft konnte ihren Marktanteil um zwei Prozentpunkte steigern und verzeichnete 2025 einen werktäglichen Marktanteil von 26,4 % (Mo-Fr). Für besonderes Interesse sorgte die Live-Berichterstattung zum Tag der Deutschen Einheit im Saarland: Mehr als 100.000 Menschen schalteten am 3. Oktober den „aktuellen bericht extra“ (MA 36,8 %) ein.

Die Nachrichtensendung „SR info“ legte mit den Ausgaben um 17.00 Uhr und 18.00 Uhr deutlich zu und erreichte einen Marktanteil von 20,6 % und 20,0 % (Mo-Fr). Ebenso konnten die werktäglichen Sendungen „Wir im Saarland“ ihren Marktanteil deutlich steigern, um 2,6 Prozentpunkte auf 11,9 %. In der Spitze erzielte die Sendereihe sogar einen Marktanteil von 21,9 % im Saarland.

„Es ist ein Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen in Redaktion und Produktion, die mit sehr viel Einsatz und Engagement täglich für die Saarländerinnen und Saarländer Programm machen“, sagt SR-Fernsehchefin Anne Christine Heckmann. „Dabei sind unsere regionalen Video-Inhalte längst nicht mehr nur eindimensional fürs Fernsehen gemacht, sondern sind crossmedial gedacht und werden für non-lineare Ausspielwege genutzt. So können wir eine breitere Zielgruppe im Saarland erreichen.“ 

Der Vorabend im SR Fernsehen umfasst die Zeitspanne von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und beinhaltet werktags die SR-Produktionen „SR info“, „das saarlandwetter“, „WimS – Wir im Saarland“ und den „aktuellen bericht“.

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Erster ARD-DonnerstagsKrimi aus dem Saarland: „Bruder, Liebe, Tod“ am Donnerstag, 30. April, 20.15 Uhr im Ersten

Von der Bretagne bis nach Irland, von Usedom bis in die Schweiz – und jetzt auch neu aus dem Saarland: Der DonnerstagsKrimi im Ersten erzählt Geschichten von überall. Nun kommt der erste Krimi aus dem Saarland: „Der Saarland-Krimi: Bruder, Liebe, Tod“ – am Donnerstag, 30. April, um 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek. Der Film ist der Auftakt der geplanten Krimi-Reihe aus dem Saarland.

Mordverdacht im Saarland: Nach einem traumatischen Einsatz mit tödlichem Ausgang wechselt Kriminalhauptkommissar Tayfun Can (Aram Arami) vom Polizeidienst in die Sozialarbeit, wo er straffällige Jugendliche im gastronomischen Projekt "Kleine Freiheit" betreut. Als sein jüngerer Bruder Momo (Doguhan Kabadayi) des Mordes an einem jungen Italiener verdächtigt wird, beginnt Tayfun heimlich zu ermitteln. Dabei trifft er auf seine ehemalige Kollegin Elisa Santori (Olga von Luckwald) und muss sich alten Verletzungen stellen ...

„Der Saarland-Krimi: Bruder, Liebe, Tod“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto Film und des Saarländischen Rundfunks. Produzentin: Anna Oeller. Redaktion: Christian Bauer und Alexandra Fritsch (SR), Katja Kirchen (ARD Degeto Film). Regie: Janis Rebecca Rattenni. Drehbuch: Mathias Schnelting. Bildgestaltung: Victor Voß. Gedreht wurde im August und September 2025 in Saarbrücken und Petite Rosselle (Frankreich).

„Der Saarland-Krimi: Bruder, Liebe, Tod“ am Donnerstag, 30. April, 20.15 Uhr im Ersten.

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Dreharbeiten für neuen SR-„Tatort: Die Narben der Zeit (AT)“ 

Ende Februar hatten die Dreharbeiten zum neuen „Tatort: Die Narben der Zeit“ (Arbeitstitel) begonnen. In diesem neuen „Tatort“ müssen Hölzer, Schürk, Heinrich und Baumann einen nächtlichen Kiosk-Überfall und einen Messerangriff zusammenbringen und erkennen das dunkle Geheimnis hinter beiden Fällen beinahe zu spät. Das Drehbuch stammt von Melanie Waelde, die auch Regie führt, nach einer Vorlage von Hendrik Hölzemann. Die Bildgestaltung übernimmt Jan Mayntz.

Zum Inhalt: In den frühen Morgenstunden werden die Hauptkommissarinnen Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Esther Baumann (Brigitte Urhausen) über einen Leichenfund in einem Saarbrücker Kiosk informiert. Der Besitzer liegt tot in einer Blutlache – alles deutet auf einen Überfall hin. Erste Indizien führen zu Malte Rubin (Luis Pintsch), einem polizeibekannten Drogenabhängigen, den die Hauptkommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) schnell aufgreifen können. Doch Malte wirkt weniger wie ein Täter – viel mehr wie jemand, der selbst vor etwas davonläuft. Während das Ermittlerteam versucht, die letzten Minuten im Leben des Kioskbesitzers zu rekonstruieren, entdeckt Pia eine Verbindung, die sie aus dem Gleichgewicht bringt: Maltes Vergangenheit ist auf unerwartete Weise mit ihrer eigenen verwoben.

Leo und Adam werden zu einem zweiten Tatort gerufen: Nach einem brutalen Angriff ringt Adrian Voss (Noah Saavedra) im Krankenhaus mit dem Tod. Sein Bruder Patrick (Nikolai Gemel) steht unter Schock. Er hatte Adrian schwerverletzt vor der Haustür gefunden. Die Ermittlungen zeigen bald, dass Adrian bereits früher Ziel eines Angriffs war. Zwei scheinbar getrennte Taten beginnen sich zu überlagern, Spuren greifen ineinander, Zufälle entpuppen sich als Knotenpunkte – Doch die entscheidende Verbindung erkennen die Kommissarinnen und Kommissare erst, als es beinahe zu spät ist und klar wird, dass manch flüchtige Begegnung Jahre überdauert und Narben hinterlässt, die für immer bleiben.

In weiteren Rollen spielen Anna Böttcher als Rechtsmedizinerin Henny Wenzel sowie Lia von Blarer, Bella Bading und viele andere.

„Tatort: Die Narben der Zeit“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH, Niederlassung Köln (Produzent Jan Kruse), im Auftrag der ARD Degeto Film und des Saarländischen Rundfunks. Redaktion: Christian Bauer/Alexandra Fritsch (SR) und Birgit Titze (ARD Degeto Film). Gedreht wurde bis Mittwoch, 25. März, in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken und Umgebung sowie in Neunkirchen. Die Erstausstrahlung im Ersten ist für kommendes Jahr vorgesehen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.

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Dreharbeiten zur SR-Kinokoproduktion „Superbusen“ (AT) 

In Sachsen hatten die Dreharbeiten zur SR-Kinokoproduktion „Superbusen“ (AT), der Verfilmug des viel beachteten Debütromans der Dresdner Autorin Paula Irmschler, begonnen.

Gisela ist Anfang 20 und landet für ihr Studium in Chemnitz. Dort lernt sie Fred, Jana und Meryam kennen, mit denen sie die Nächte unsicher macht und schließlich die Band „Superbusen“ gründet. Mit ihr tourt sie quer durch Deutschland, in der Hoffnung, dass wenigstens die Musik Antworten auf die Fragen parat hat, die sie an sich und ihr Leben stellt.

Unter der Regie von Constanze Klaue, die bereits Lukas Rietzschels Bestseller „Mit der Faust in die Welt schlagen“ erfolgreich verfilmt hat, übernimmt die Rapperin Finna die Hauptrolle der Gisela. Fritzi Haberlandt spielt ihre Mutter, Emma Bading ihre Schwester. Die Bandkolleginnen werden von Maja Bons, Gwen Dolyn und Via Jikeli verkörpert.

„Superbusen“ (AT) ist eine Kino-Koproduktion von BetaBerlin Productions (Produzentin Laura von Portatius, Produzent Dr. Jan Wünschmann) und der Leipziger Firma ROW Pictures (Produzent Karsten Stöter). Ko-Produzenten sind außerdem Wüste Film (Björn Vosgerau) und Wüste Film West (Levin Hübner) sowie der federführende Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) mit Beteiligung des WDR, RBB, SR und in Zusammenarbeit mit ARTE.

Gedreht wurde bis Ende März. Drehorte sind neben Chemnitz, Leipzig und Dresden außerdem Köln und Berlin.

Der Kinostart ist von Alamode Filmverleih für voraussichtlich für das kommende Jahr geplant.

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„SR Klassik am See“ 2026: „Zugabe!“ – Große Stimmen und sommerliche Klassik am Losheimer See

Das Programm und die Künstlerinnen und Künstler für „SR Klassik am See 2026“ stehen jetzt fest. Vor der beeindruckenden Naturkulisse des Losheimer Stausees gestaltet die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern (DRP) am Samstag, 4. Juli, wieder einen sommerlichen Konzertabend mit beliebten Orchesterwerken und musikalischen Glanzlichtern.

Unter dem Motto „Zugabe!“ vereint das Programm von Veranstalter Musik & Theater Saar bekannte Werke der klassischen Orchesterliteratur, darunter Kompositionen von Johann und Joseph Strauß, Antonín Dvořák und Gioachino Rossini – und steht ganz im Zeichen musikalischer „Zugaben“: schwungvoll, virtuos und publikumsnah.

Am Dirigentenpult steht Patrick Lange, einer der profiliertesten deutschen Dirigenten seiner Generation und ehemaliger Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Mit seiner energiegeladenen und zugleich fein differenzierten Musiksprache sorgt er für ein mitreißendes Konzerterlebnis.

Zu erleben sind die Sopranistin Eva Zalenga und der Tenor Benjamin Bruns.

Eva Zalenga wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb und bei SWR Kultur Junge Opernstars, bei dem sie den Emmerich Smola Orchesterpreis gewann. Sie hat sich mit ihrem klaren, beweglichen Sopran bereits international einen Namen gemacht und überzeugt sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertfach.

Der international gefragte Tenor Benjamin Bruns zählt zu den führenden Tenören Deutschlands. Engagements führten ihn unter anderem an die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper und die Metropolitan Opera New York. Besonders geschätzt wird er für seine stilistische Bandbreite sowie für seine intensive Liedinterpretation.

„SR Klassik am See“ gehört seit Jahren zu den kulturellen Höhepunkten im Saarland und verbindet hochkarätige Musik mit einzigartiger Open Air-Atmosphäre. Konzertbeginn ist am Samstag, 4. Juli, 20.00 Uhr, im Strandbad Losheim am See. Einlass: 18.00 Uhr. Das Konzert endet traditionell mit einem großen Feuerwerk.

Tickets gibt es ausschließlich online auf www.musik-theater.de

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Brett Dean und HK Gruber bei der 7. Matinée der Deutschen Radio Philharmonie am Sonntag, 19. April, in der Congresshalle Saarbrücken 

Mit dem australischen Komponisten und Bratschisten Brett Dean begrüßt die Deutsche Radio Philharmonie in dieser Saison einen neuen Creative Partner. Er wird mit eigenen Werken sowie kuratierten Projekten wichtige künstlerische Impulse setzen.

In der 7. Matinée am Sonntag, 19. April, 11.00 Uhr, in der Congresshalle Saarbrücken ist Dean als Solist seines Violakonzerts zu erleben. Am Pult steht der österreichische Komponist, Dirigent und Chansonnier HK Gruber.

Deans Violakonzert versteht sich bewusst als Herausforderung für das Instrument. Der Komponist beschreibt es als „gegen den Strich des Bratschentums“ geschrieben: eine Musik von zerrissener Virtuosität, voller rhythmischer Ecken und Kanten. Stilistisch bewegt sich das Werk zwischen klassischer Konzerttradition und überraschenden klanglichen Kontrasten.

Mit Friedrich Cerhas »Wiener Kaleidoskop« erklingt anschließend eine farbenreiche Hommage an die musikalische Welt der Wiener Unterhaltungskultur. Walzer, Polkas und Operettenmelodien werden in diesem Orchesterstück aufgegriffen, verfremdet und neu zusammengesetzt. Cerha lässt vertraute Klanggesten aufscheinen, überdreht sie jedoch pointiert und schafft so ein vielschichtiges Spiel mit musikalischer Erinnerung.

Den Abschluss bildet HK Grubers „Frankenstein!!“, ein Pandämonium für Chansonnier und Ensemble nach Kinderreimen von H. C. Artmann. Zwischen Popmusik, Wiener Kabarett, Anklängen an Kurt Weill und Hanns Eisler sowie neoklassizistischen Farben entfaltet sich eine grotesk-skurrile Klangwelt voller Humor.

Der österreichische Musiker HK Gruber ist international als Komponist, Dirigent und Chansonnier gefragt. Geboren in Wien, sang er als Kind bei den Wiener Sängerknaben und studierte anschließend an der Wiener Hochschule für Musik. Seine Werke werden weltweit von führenden Orchestern und Dirigenten aufgeführt. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt Gruber zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Großen Österreichischen Staatspreis.

Brett Dean wurde in Australien geboren und studierte dort, bevor er nach Deutschland zog. Vierzehn Jahre lang war er Bratschist bei den Berliner Philharmonikern – eine Zeit, in der er zunehmend auch als Komponist hervortrat. Heute zählen seine Werke zum festen Repertoire vieler internationaler Orchester. Dean arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Dirigenten und Ensembles zusammen.

Wie gewohnt beginnt die Konzerteinführung um 10.15 Uhr.

Für Kinder der Konzertbesucher öffnet ab 11.00 Uhr wieder der Orchesterspielplatz. Dort wird gespielt, getanzt, gebastelt und auch ein kurzer Besuch im Konzert ist eingeplant. Der Orchesterspielplatz ist geeignet für Kinder ab vier Jahren, die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung unter musikvermittlung@drp-orchester.de ist erforderlich, spätestens bis Mittwoch, 12.00 Uhr vor der Matinée. Sollte die Mindestteilnehmerzahl von zwei Kindern nicht erreicht werden, entfällt das Angebot.

Karten sind in den Buchhandlungen Bock & Seip in Saarbrücken, Merzig und Saarlouis erhältlich. Online-Tickets unter https://kurz.sr.de/20260419, telefonische Bestellungen unter: 0761 – 88 84 99 99.

Die Matinée der Deutschen Radio Philharmonie wird live auf SR kultur übertragen.

Saarländischer Rundfunk (SR), Saarländischer Museumsverband (SMV) und Saarländischer Städte- und Gemeindetag (SSGT) statten weitere Orte mit Plaketten aus – Im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“

Der Saarländische Rundfunk hat zusammen mit seinen Partnern Saarländischer Museumsverband und Saarländischer Städte- und Gemeindetag (SSGT) im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ als Teil der Aktion „ARD Content im öffentlichen Raum“ die nächsten Orte mit QR-Codes ausgestattet:

die Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes in Göttelborn
den Archäologiepark Römische Villa Borg in Perl-Borg
den Schaumberg in Tholey
das Westwallmuseum Sinz in Perl
das Winzerdorf Sehndorf
die Wintringer Kapelle in Kleinblittersdorf 
die Bartholomäus-Koßmann-Stiftung in Eppelborn
den Blumengarten in Bexbach

Im Projekt „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ werden wertvolle Inhalte der ARD Mediathek oder ARD Audiothek und damit auch des SR-Archivs Partnerinnen und Partnern im Land via Verlinkung auf die jeweilige ARD-Plattform zur Verfügung gestellt, um damit Erinnerungsorte und öffentliche Orte auszustatten. Solche Orte können Museen, Denkmäler, öffentliche Plätze, Hotspots, Stiftungen oder touristische Highlights sein.

Über einen QR-Code können Videos oder Audiobeiträge des SR zu den jeweiligen Orten direkt vor Ort über das Handy auf der jeweiligen ARD-Plattform (ARD Mediathek oder ARD Audiothek) kostenlos abgerufen werden. So kann der Ort oder das, was an dem jeweiligen Ort an Inhalten präsentiert wird, direkt über einen SR-Beitrag erfahrbar gemacht werden.

Das Projekt ist Teil der bundesweiten Aktion „ARD Content im öffentlichen Raum“. Für das Saarland setzt der Saarländische Rundfunk dieses Projekt in Kooperation mit dem Saarländischen Museumsverband und dem Saarländische Städte- und Gemeindetag um.

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Rund 200 Schülerinnen und Schüler beim Landesfinale Saarland „Jugend debattiert“ auf dem Halberg  

Beim Saarländischen Rundfunk wurde am Dienstag, 31. März, ermittelt, wer das Saarland beim Bundeswettbewerb "Jugend debattiert“ im Juni in Berlin vertreten wird.

Dazu kamen die bisherigen Besten der vier Regionalwettbewerbe aus den Sekundarstufen I und II zusammen mit unterstützenden Mitschülerinnen und Mitschülern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern auf den Halberg. In diesem Jahr hatten 20 Schulen an den Regionalwettbewerben teilgenommen. Elf von ihnen konnten sich für den Landeswettbewerb qualifizieren.

Bereits am Vormittag fanden die Qualifikationsrunden statt, um zu ermitteln, wer am Nachmittag in den Finalen vor großem Publikum und prominenter Jury um die Plätze im Bundesfinale in Berlin debattieren wird. Das Finale began um 14.00 Uhr. Gegen 16.00 Uhr standen die saarländischen Landessiegerinnen und -sieger fest.

Debattiert wurde über folgende Fragen:

Sekundarstufe I:

Sollen Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schultages ihr Smartphone abgeben müssen?
Soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Randsportereignisse im Fernsehen übertragen?
Soll ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler eingeführt werden?

Sekundarstufe II:
Soll der Besuch eines Kindergartens für Kinder ab 3 Jahren verpflichtend sein?
Sollen arbeitende Strafgefangene den gesetzlichen Mindestlohn erhalten?
Soll für Mandatszeiten der Abgeordneten des saarländischen Landtags eine Höchstgrenze gelten?

Der Saarländische Rundfunk ist Kooperationspartner von „Jugend debattiert“. Bereits seit 2002 findet der Landeswettbewerb auf dem Halberg statt. Seit vielen Jahren vertritt Sonja Marx den SR in der Jury. In der Pause zwischen den Qualifikationsrunden und den Finaldebatten wurden den Schülerinnen und Schülern Führungen bei SR UNSERDING, das junge Programm des Saarländischen Rundfunks, angeboten.

"Jugend debattiert“ ist ein Projekt auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Träger des Projekts sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz, den Kultusministerien und den Parlamenten der Länder. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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"Sellemols" am Karfreitag und Ostersonntag im SR Fernsehen

„Erst Abriss, dann Richtfest – Modernes Saarland in Sellemols” am Karfreitag, 3. April, 19.15 Uhr, im SR Fernsehen:

In den 1950er und 1960er Jahren
wurde im Saarland gebaut, was das Zeug hält. Zunächst wurden die Kriegsschäden beseitigt, später dann das Land an das Autobahnnetz der Bundesrepublik angeschlossen.

Wir werfen in "Sellemols" einen Blick zurück auf Abrissarbeiten von Kirchen, die der Autobahn im Weg standen und den Bau von gigantischen Kraftwerksschloten und hohen Fördertürmen. Wir zeigen, wie die Saar ihr altes Bett verlassen musste und sind zum einen bei der letzten Fahrt der Merzig-Büschfelder Eisenbahn dabei, zum anderen bei der Inbetriebnahme eines neuen Bahnhofs in Blieskastel. Einschalten, zurücklehnen - und staunen, wie sich das Saarland gewandelt hat.

"Sellemols" am Ostersonntag: "Stixi, Spaghetti und Schaumküsse – hergestellt im Saarland":

Saarländische Industrie – Da denken viele an Kohle, Stahl und Autos. Dass es aber viel mehr gab, zeigt ein kleines Potpourri an ungewöhnlichen Produkten aus dem Saarland.

Jeder kennt die vier Millimeter dicken, 15 Zentimeter langen, braun-knusprigen Stangen mit glitzerndem Salz. Im Saarland werden sie Stixi genannt, im Reich heißen sie Salzstangen.

Dass die Stixi AG einst der weltweit größte Hersteller von Laugengebäck war, zeigt der Film von 1989. Im Ensdorfer Hauptwerk, einem damals hochmodernen Unternehmen, wurden täglich 70 Tonnen Salzstangen hergestellt.

Es waren zudem
vor allem Saarländerinnen, die in der Teigwarenfabrik Heinrich Wahlster 1952 große Menge Nudeln herstellten. 

Ähnlich innovativ zeigte sich die Firma Juchem in Eppelborn mit der Herstellung von zuckerfreien Schokoküssen für Diabetiker. Die Firma gibt es noch, aber sie stellt keine Schaumküsse mehr her.

Eine Firma aus St. Ingbert sorgte für eine Sensation bei der Herstellung von Schleifscheiben für die Industrie. Statt chemischer Bindemittel nutzte sie Fenner Harz als Klebemittel, den braunen Brotaufstrich aus Völklingen-Fenne.

"Sellemols" zeigt vergessene und zum Teil kuriose Produkte aus dem Saarland – am Ostermontag, 6. April, 19.15 Uhr, im SR Fernsehen.

Neue SR-Doku-Serie „Game of Cars – Leben fürs Auto“ in der ARD Mediathek

Die dreiteilige Serie "Game of Cars - Leben fürs Auto" erzählt Geschichten von Menschen, die sich mit Leidenschaft für das Auto begeistern, und das in den größten Umbruchzeiten.

“Es gibt fast keinen Tag, an dem ich keine Schraube drehe“, sagt Schrauber Steffen Gregorius. Die Fahrgestellnummer seines ersten Autos hat er auf seinem Arm tätowiert. In der Tuningwerkstatt RS Automobile von Rüdeger Strauß werden echte Raritäten aufbereitet, Autoikonen wie die Toyota Supra.

Autos sind die Lebensader ganzer Regionen: Betriebsrat Oliver Simon kämpft seit Jahrzehnten für die Jobs im Homburger Bosch-Werk. Kurz vor seinem Ruhestand kündigt das Unternehmen an, fast die Hälfte der Arbeitsplätze zu streichen.

Die Umbrüche in der Autoindustrie durchlebt auch Natascha Gasper. Vor Jahren hat sie bei Ford gekündigt, weil die Perspektive fehlte. Doch auch bei ihrem jetzigen Arbeitgeber, dem Autozulieferer ZF, droht ein massiver Stellenabbau.

Eine Doku-Serie von Lars Ohlinger, Niklas Resch und Peter Sauer.

Redaktion: Yvonne Schleinhege-Böffel

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Neue SR-Serie „Die Abschlepper“ in der ARD Mediathek

Die neue Doku-Soap des Saarländischen Rundfunks „Die Abschlepper“ ist seit Freitag, 13. März, in der ARD Mediathek. In sechs Folgen von rund 28 Minuten können Zuschauerinnen und Zuschauer nah und authentisch bei der Arbeit eines Saarbrücker Abschleppunternehmens dabei sein und die liebenswerten Abschlepper kennenlernen.

Zum Inhalt: Die Abschlepp-Profis auf den Straßen des Saarlandes hautnah. Die Serie begleitet das Team von Björn Schleppi bei extremen Fällen, kuriosen Begegnungen und allerhand komischen Situationen. Wir zeigen nicht nur abwechslungsreiche Fälle - von Falschparkern in der Innenstadt, Autos fernab von der Böschung, Massenkarambolagen auf der Autobahn bis Glätteunfälle von LKWs, sondern begleiten das Team auch im Privatleben. Kernige Typen mit jeder Menge Witz bei ihrem Knochenjob.

In der Serie waren die Abschlepper unter anderem in Saarbrücken, Neunkirchen, St. Ingbert, Schiffweiler, Kirkel, Homburg, Worms und Ensdorf unterwegs.

„Die Abschlepper“ ist eine Produktion des Saarländischen Rundfunks. Autor und Kameramann Felix Schneider hat zusammen mit Co-Kameramann Moritz Grenner über drei Monate einen Saarbrücker Abschleppdienst begleitet und dessen Arbeit dokumentiert. Redaktion: Christian Bauer. Die Grafiken hat Charlotte Basters produziert; in der Distribution unterstützte Rebecca Kirstein.

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Das neue SR-Kulinarikformat „DORF DUELL – Wer kocht am besten?“ in der ARD Mediathek

Zusammenhalt und „hauptsach gudd gess“:  zwei wesentliche „Zutaten“ der neuen SR-Koch-Challenge: "DORF DUELL – Wer kocht am besten?".

Die Idee: Sechs Dörfer kochen gegeneinander, aus jedem Landkreis eins: Reisbach (Landkreis Saarlouis), Hangard (Landkreis Neunkirchen), Bliesmengen-Bolchen (Saarpfalz-Kreis), St. Nikolaus (Regionalverband Saarbrücken), Remmesweiler (Land-kreis St. Wendel) und Rappweiler-Zwalbach (Landkreis Merzig-Wadern). In jeder Folge schickt ein anderes Dorf drei Dorfköche und -köchinnen ins Rennen, die zusammen ein möglichst unverwechselbares und schmackhaftes “Dorf-Menü” kochen müssen.

„Die Kandidatinnen und Kandidaten gehen jeweils für ihr Dorf an den Start. Sie kochen regional und heimatverbunden - Nachbarn und Freunde unterstützen sie dabei mit Zutaten von zuhause. Das neue SR-Kulinarikformat zeigt nicht nur, was das Saarland geschmacklich zu bieten hat, sondern auch den engen Zusammenhalt in den Dörfern aller Landkreise. Ein riesiges Dankeschön an alle teilnehmenden Dörfer für ihr Engagement und den herzlichen Empfang, den sie dem SR und dem gesamten Produktionsteam bereitet haben“, erklärte SR-Programmdirektorin Sonja von Struve. Der Saarländische Rundfunk und der SWR zeichnen in der ARD für die Gemeinschaftsredaktion Kochen & Kulinarik verantwortlich.

Welche Dorfgemeinschaft kreiert das beste Dorf-Menü, das wirklich einzigartig und unverwechselbar ist? Für diese Entscheidung hat der SR hochkarätige Jurymitglieder mit vielfältiger Koch-Expertise gewonnen. Mit dabei sind die Sterne-Köche Silio del Fabro und Cliff Hämmerle, Streetfood Award-Gewinner Bubacarr Sissoho, Yvonne Fries, bekannt geworden unter anderem als Gewinnerin von The Taste, Dennis Schneider, Jungkoch des Jahres 2024, und Wolfgang Quack vom gleichnamigen Saarbrücker Restaurant. Sie alle schauen wohlwollend, aber auch ein bisschen streng auf die dorfgemeinschaftlichen Kreationen.

Die Jury bewertet Geschmack, Regionalität und Kreativität. Die beiden bes-ten Teams treten im Finale gegeneinander an. Moderiert wird das Dorfduell von der be-kannten SR-Moderatorin und -Reporterin Simin Sadeghi.

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„Better than Beef by Maya Leinenbach”  in der ARD Mediathek - Neues Doku-Format mit Food-Influencerin Maya Leinenbach - Eine Produktion im Auftrag des SR

Maya Leinenbachs Marke @fitgreenmind ist eine Erfolgsgeschichte. Knapp sieben Millionen Menschen folgen der Food-Influencerin auf Social Media, lieben ihre einfachen und kreativen plant-based Rezepte. Jetzt startet die 21jährige ihr erstes Doku-Format – für die ARD Mediathek. Sie nimmt uns mit auf eine kulinarische Reise nach Mallorca.

In „Better than Beef“ stellt sich Maya Leinenbach ihrer bisher größten Challenge. Sie kocht für einen Promi, den sie immer schon mal persönlich kennenlernen wollte.

Er ist ein Kindheitsidol von ihr: Ex-Nationaltorwart René Adler. Fußballfan Maya hat als Kind selbst gespielt, war Rechtsverteidigerin. René ist Genussmensch, liebt Fisch- und Fleisch. Mit Humor und Neugier, wie die Fans es von ihren Social Kanälen kennen und lieben, kreiert Maya Renés Lieblingstapas Albondigas, Calamares und Tortilla auf ihre Weise. Plant-based, vegan, ganz ohne tierische Produkte. Schafft sie es, René zu überzeugen, dass ihre Tapas „Better than Beef“ sind?

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„DOD – Das Leben ist das Ende“ - das Soloprogramm von Gerd Dudenhöffer in der ARD Mediathek

Die Hilde ist tot und nun sitzt der Becker Heinz allein in seiner Küche und denkt über sein Leben nach. Das wird jetzt komplizierter, denn wer stellt nun das Bier in den Kühlschrank und legt samstags eine frische Unterhose bereit?

Der Saarländische Rundfunk hat das Soloprogramm von Gerd Dudenhöffer im Theater Bensheim aufgezeichnet.

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"team.recherche": "Rechte Frauen – Ideologie, Strategien, Netzwerke" in der ARD Mediathek

Brot, Flechtfrisuren – und rechtsextreme Ideologie: Auf den ersten Blick präsentiert sich die Frauengruppe „Lukreta“ im Netz harmlos und traditionell. Zwischen Tradwife-Ästhetik und Alltagsinszenierungen finden sich jedoch harte politische Botschaften wie wiederholte Forderungen nach „Remigration“ oder der Slogan „Neue Deutsche machen wir selbst“.

Der Film zeigt, wie gezielt diese Akteurinnen Alltagsinhalte mit rechter Propaganda verknüpfen. Die Recherche macht deutlich, wie eng sie mit der Bundes- und EU-Politik vernetzt sind und dass sie enge Kontakte zu internationalen Größen der rechtsextremen Szene pflegen.

In aufwendigen Undercover-Einsätzen in NRW und Portugal deckt "team.recherche" diese Strukturen auf. Dabei wird ein Geflecht aus strategischer Nachwuchsrekrutierung und europaweiten Vernetzungen sichtbar, die weit über soziale Medien hinausgehen. Die Reporterinnen sprechen außerdem mit einer Aussteigerin und einer Frau, deren persönliche Geschichten von rechten Gruppen instrumentalisiert wurde.

"team.recherche" ist das neue investigative Format in der ARD Mediathek. Federführend sind BR und SWR; beteiligt sind außerdem MDR, NDR, SR und WDR. Das Format verbindet fundierten investigativen Journalismus mit streaminggerechtem Storytelling. Hochwertige Visuals, starke Bilder sowie Undercover-Recherchen und Selbstversuche lassen das Publikum nah am Geschehen teilhaben.

Reportage, Deutschland 2026 (30 Minuten)

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Johanna - ein paralympischer Traum in der ARD Mediathek

Sie träumt von einer Medaille. Sie träumt von einer Medaille bei den paralympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo. Die Rede ist von der jungen Johanna Recktenwald, 24 Jahre aus Marpingen.

Die Saarländerin ist durch eine Augenerkrankung nahezu blind. Und sie ist eine der erfolgreichsten Para-Biathletinnen weltweit. Mit 15 Jahren beginnt sie mit inklusivem Wintersport. 9 Jahre später gewinnt sie den Gesamtweltcup und gehört damit zu den absoluten Medaillenfavoriten der Paralympics 2026.

Marc Drumm hat Johanna Recktenwald für seine Reportage über die Weltcup-Saison begleitet, die Saarländerin in ihrer sportlichen Heimat Freiburg besucht. Er spricht mit der Familie, mit den Menschen, die Johanna im Saarland entdeckt und gefördert haben und mit denjenigen, die sie heute begleiten auf ihrem nicht immer einfachen, aber sehr erfolgreichen Weg zu den paralympischen Spielen in Italien.

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KI im Alltag: ARD-Podcast „KI und jetzt?“ mit neuer Staffel

ChatGPT statt Google, E-Mails aus dem KI-Baukasten oder der Traum vom Roboter, der endlich die eigene Küche putzt: Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil unseres Alltags. Und sie wirft Fragen auf, die uns alle betreffen: gesellschaftlich, politisch und ganz persönlich.

Was bedeutet es, wenn KI Stimmen im Radio imitiert? Wie erkennen wir noch, ob Bilder in sozialen Netzwerken echt sind? Kann KI therapeutische Angebote ersetzen? Und welche rechtlichen Leitplanken brauchen wir, wenn KI-Systeme immer besser werden?

Genau diesen Fragen widmen sich SR-Journalistin Simin Sadeghi und KI-Experte Aljoscha Burchardt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in der neuen Staffel des ARD-Podcasts "KI und jetzt?". Ihr gemeinsamer Ansatz: KI kommt, also sollten wir sie aktiv, informiert und gemeinsam gestalten.

In der neuen Staffel sprechen die Hosts unter anderem mit Ulf Buermeyer, Podcaster („Lage der Nation“) und ehemaliger Richter, sowie mit Ulli Köppen, KI-Strategin des Bayerischen Rundfunks. Im Mittelpunkt stehen verständliche Einordnungen, konkrete Beispiele aus dem Alltag und Perspektiven aus Medien, Politik und Forschung.

„Die KI-Welt entwickelt sich so schnell weiter. Wir behalten für unsere Hörerinnen und Hörer den Durchblick. Wir ordnen ein, und wir nehmen die Scheu, KI im Alltag auszuprobieren“, sagt Host Simin Sadeghi.Und Co-Host Aljoscha Burchardt ergänzt: “Uns ist wichtig zu zeigen, dass die KI-Entwicklung keine Schicksalsfrage ist. Es gibt ganz viele Möglichkeiten, diese Technologie zu gestalten und für viele Aufgaben anzupassen. Dieses Potential nehmen wir in jeder Folge gemeinsam in den Blick.“

Der ARD-Podcast "KI und jetzt?" ist eine Kooperation von SR, rbb und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) unter redaktioneller Federführung des Saarländischen Rundfunks.

Jeden Donnerstag gibt eine neue Folge in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.

„NEIN DANKE? – Warum Atomkraft uns spaltet“: der neue SR-"DokuPodcast" 

15 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist der Atomausstieg in Deutschland vollzogen. Die letzten Meiler sind abgeschaltet, Kernenergie gilt hierzulande als abgeschlossenes Kapitel.

Doch nur wenige Kilometer hinter der deutsch-französischen Grenze zeigt sich ein anderes Bild: Frankreich setzt weiterhin auf Kernkraft und plant neue Reaktoren. Warum steht Atomkraft in Deutschland für Risiko, Protest und Misstrauen, während sie in Frankreich als Garant für Energieversorgung, Arbeitsplätze und staatliche Souveränität gilt? Der neue SR-"DokuPodcast" geht diesen Gegensätzen auf den Grund.

Christian Otterbach von der SR-Podcastunit betont: "´Nein, danke? - Warum Atomkraft uns spaltet` erzählt eine Geschichte, die bei uns in der Großregion spielt, aber für Deutschland und darüber hinaus gleichermaßen wichtig und aktuell ist. Solche Stories wollen wir ab jetzt immer wieder in unseren SR-´Doku-Podcasts` erzählen."

Atomkraft 2026: Ist Deutschland der Sonderfall?

Host Lisa Krauser, Journalistin beim Saarländischen Rundfunk, recherchiert dort, wo die Unterschiede besonders greifbar werden: an der deutsch-französischen Grenze. Keine drei Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt, in Frankreich, beginnt eine andere energiepolitische Realität.

Zwischen Kraftwerk, Labor und Endlager


Der sechsteilige Podcast führt

• an Reaktorstandorte,
• in Forschungseinrichtungen,
• zu Orten der Atommülllagerung
• und zu Menschen, die Kernenergie befürworten oder entschieden ablehnen.

In einer Zeit, in der Energieversorgung, Klimaziele und geopolitische Abhängigkeiten neu bewertet werden, verzichtet der Podcast bewusst auf einfache Antworten. Statt Position zu beziehen, analysiert er die kulturellen und politischen Ursachen eines Konflikts, der Europa bis heute prägt.

„NEIN DANKE? – Warum Atomkraft uns spaltet“ ist zu hören in ARD Sounds und überall, wo es Podcasts gibt.

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SR-Podcast: „Lecker & très bon - Küchenfunk mit Lolo und Lisi“ in ARD Sounds

"Lecker & très bon - Küchenfunk mit Lolo und Lisi“: Zwei erfahrene Hobbyköche setzen selbst angeblich komplizierte Rezepte wie Cassoulet einfach um, fast immer mit Zutaten, die man zu Hause hat. Und eine vegetarische Idee ist meist auch dabei.

Ein deutsch-französischer Podcast, bei dem gekocht und über das Leben in Frankreich geredet wird. Mit Musik und Ideen fürs Verreisen in die Region, aus der die jeweiligen Gerichte stammen.

Anders als man erwarten könnte, ist der Franzose Lolo nicht der Lockere und die Deutsche Lisi nicht die Strenge, im Gegenteil! "Französische Gerichte wie Tarte au fromage oder Boeuf Bourgignon, da darf man nicht einfach mal kreativ herumfuhrwerken, die werden nach Rezept gemacht!" So sieht es Lolo. Und Lisi findet: "So ein Boeuf Bourgignon könnte man doch deutsch-fantasievoll auch mit ein bisschen Sahne verfeinern, oder?"

Lolo - das ist Laurent Genvo, ein langjähriger Moderator und Radiomann aus Lothringen. Lisi - das ist die Frankreichberichterstatterin im Radio beim Saarländischen Rundfunk. Zusammen machen sie eine hinreißende Küchenshow, die zum Mitkochen, Lachen und Mitträumen verleitet.

In ARD Sounds anhören

Gustav-Regler-Preis 2026 der Kreisstadt Merzig für Alena Wagnerová, Gustav-Regler-Förderpreis 2026 des Saarländischen Rundfunks für Maryam Aras

Der mit 10.000 Euro dotierte Gustav-Regler-Preis der Kreisstadt Merzig geht in diesem Jahr an Alena Wagnerová, den mit 4.000 Euro dotierten Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks erhält Maryam Aras.

Den Gustav-Regler-Preis 2026 der Kreisstadt Merzig, der vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes unterstützt wird, erhält die deutsch-tschechische Schriftstellerin, Publizistin und Literaturhistorikerin Alena Wagnerová.

In der Begründung der Jury heißt es: „Ein zentrales Anliegen von Wagnerovás Schaffen ist die Sichtbarmachung der komplexen deutsch-tschechisch-jüdischen Verflechtungen sowie der biografischen Brüche, die historische Gewalt- und Zwangserfahrungen in individuellen Lebensläufen hinterlassen haben. Wagnerovás Arbeiten zeichnen sich durch eine konsequente Erinnerungsperspektive aus, die marginalisierte Stimmen ins Zentrum rückt und historisches Unrecht reflektiert. Ihre literarischen wie publizistischen Texte verbinden präzise Beobachtung mit analytischer Klarheit und ermöglichen Einblicke in gesellschaftliche Mentalitäten und politische Entwicklungen Mitteleuropas. Ihr Stil ist sachlich, differenziert und von großer sprachlicher Disziplin geprägt. Mit ihrem Lebenswerk strebt sie eine Versöhnung der Erinnerungskulturen an. Es besitzt über die Literatur hinaus hohe gesellschaftliche Relevanz. Es befördert Humanität, historische Verantwortung und den Dialog über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Damit erweist sich Alena Wagnerová als europäische Intellektuelle im Geiste jener Ideale und Werte, für die auch Gustav Regler gekämpft und geschrieben hat.“

Den Gustav-Regler-Förderpreis 2026 des Saarländischen Rundfunks erhält Maryam Aras für ihren literarischen Essay „Dinosaurierkind“.

Die Begründung der Jury lautet: „Ausgehend vom Lebensweg ihres Vaters, der in den 1960er Jahren den Iran verließ und sich in Deutschland sowohl gegen das Regime Schah Mohammad Reza Pahlavis als auch gegen die sich nach der iranischen Revolution herausbildende Diktatur unter dem Ajatollah Ruhollah Khomeini auflehnte, verwebt der Text autobiografische Spurensuche mit einer Reflexion über den Machtmissbrauch autoritär agierender Regime. Ihr Text legt Verdrängtes der deutschen Geschichtsschreibung offen und bietet eine Gegenwartsanalyse, die sich beharrlich für Aufarbeitung und Verstehen einsetzt. Aras´ Sprache bearbeitet multiperspektivisch eine historische Wirklichkeit, ohne die prosaische Kälte ihres Gegenstandes zu scheuen. Dabei steht die politische Signifikanz ihres Textes in der Tradition Gustav Reglers.“

Die Kreisstadt Merzig, unterstützt vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, und der Saarländische Rundfunk verleihen alle drei Jahre gemeinsam in Würdigung von Werk und Leben des Schriftstellers Gustav Regler, zur Anerkennung literarischer Verdienste um interkulturelle und internationale Verständigung sowie zur Förderung des Nachwuchses den Gustav-Regler-Preis der Kreisstadt Merzig sowie den Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks. Mit dem Gustav-Regler-Preis wird eine bereits erbrachte herausragende literarische Gesamtleistung gewürdigt, der Gustav-Regler-Förderpreis zeichnet junge Autorinnen und Autoren aus.

Die Jury bestand 2026 aus Klaus Behringer (Vertreter des saarländischen Schriftstellerverbandes), Dr. Nathalie Jacoby (Leiterin des Literaturarchivs Luxemburg), Jun.-Prof. Dr. Daniel Kazmaier (Université Lorraine/ Metz), Peter König (Vertreter des SR), Annemay Regler-Repplinger (Vertreterin der Kreisstadt Merzig), Marty Sennewald (Förderpreisträger 2023) und Prof. Dr. Sikander Singh (Leiter des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsaß).

Die Preisverleihung findet am Freitag, 12. Juni, 18.30 Uhr, im Schloss Fellenberg statt.

Am Vorabend lesen die beiden Preisträgerinnen, Alena Wagnerová und Maryam Aras, aus ihren Werken und sind zu erleben im Gespräch mit SR-Literaturredakteurin Tilla Fuchs in der Merziger Stadtbibliothek, am Donnerstag, 11. Juni, 19.30 Uhr. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Ein Mitschnitt der Veranstaltung wird am Mittwoch, 24. Juni, 19.30 Uhr, in „Literatur im Gespräch“ auf SR kultur zu hören sein.

Anmelden kann man sich zur Veranstaltung in der Stadtbibliothek Merzig telefonisch unter 06861/85391 oder per E-Mail: stadtbibliothek@merzig.de.

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Fritz-Raff-Drehbuchpreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 an Ali Tamim für NOAH

Der Fritz-Raff-Drehbuchpreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 geht an Ali Tamim für NOAH. Den Preis zur Förderung der Arbeit von Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren im Nachwuchsbereich vergeben der Saarländische Rundfunk und das ZDF im Rahmen des Filmfestivals gemeinsam. Er ist mit 13.000 Euro dotiert. Der Preis wird einem Autor oder einer Autorin eines bereits verfilmten Buches aus dem Wettbewerb "Spielfilm" zugesprochen. Er ist nach dem ehemaligen SR-Intendanten und ARD-Vorsitzenden Fritz Raff benannt.

In der Begründung der Jury (Daniel Blum, Raquel Dukpa, Oliver Hottong) heißt es: "Das Drehbuch scheut weder große Referenzen noch archetypische Erzählungen und bezieht dabei eine klare Position. Ein Film, der Betroffene rassistischer Gewalt konsequent zentriert und zugleich die Ambivalenzen ihrer Erfahrungen spürbar macht."

Zum Inhalt: Der Tod von Noah bei einer Polizeikontrolle löst eine Kette von Ereignissen aus. Vier Schicksale, die sich miteinander verschränken – und über denen die Frage schwebt: Wie viel mehr müssen wir noch leisten, um in dieser Gesellschaft dazuzugehören?

Ali Tamim: Geboren 1988 in Berlin. Er ist Regisseur und Autor. Jurastudium an der Freien Universität Berlin, I. Staatsexamen. Es folgt Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. PTOK war für den Max Ophüls Preis: Bester Kurzfilm nominiert, DRECK gewann den First Steps Award, sein Hauptdarsteller zudem den Götz-George-Preis. NOAH ist sein Langfilmdebüt und erhielt den Deutschen Drehbuchpreis.

Turnusgemäße Nachwahl dreier Mitglieder in den SR-Verwaltungsrat

Der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks hat turnusgemäß drei neue Mitglieder in den achtköpfigen SR-Verwaltungsrat gewählt. Deren Wahl war notwendig geworden, weil die Amtszeit von Michael Burkert, Volker Giersch und Joachim Rippel am 31. März endete.

Neu im Verwaltungsrat des Saarländischen Rundfunks sind Elke Ferner, Monika Hermanns und Hermann Josef Schmidt.

Elke Ferner ist seit Januar 2024 Mitglied des SR-Rundfunkrats und ist von der Verbraucherzentrale Saarland entsandt, deren Vorsitzende sie seit 2019 ist. Von 2013 bis 2018 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und mit einer Unterbrechung von 1990 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags.

Monika Hermanns ist ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Sie gehörte von 2010 bis 2023 dem Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts an. Zuvor war sie als Richterin unter anderem am Saarländischen Oberlandesgericht tätig sowie zeitweise in unterschiedlichen Funktionen an das Justizministerium und die Staatskanzlei des Saarlandes abgeordnet. Sie engagiert sich zusätzlich als Saarlandbotschafterin.

Hermann Josef Schmidt gehörte dem Rundfunkrat des SR als Mitglied bereits zwischen 2020 und 2022 an. Zuvor war er 19 Jahre Bürgermeister der Stadt Tholey. In dieser Funktion hatte er auch die Präsidentschaft des Saarländischen Städte- und Gemeindetags übernommen.

Michael Burkert ist seit April 2002 Mitglied des SR-Verwaltungsrats und seit Juni 2020 Vorsitzender des Gremiums. Davor gehörte er von 1994 bis 1999 dem SR-Rundfunkrat an, war dort zunächst stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses und von 1996 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Rundfunkrat Vorsitzender dieses Ausschusses. Im Hauptberuf war Michael Burkert von 2007 bis 2021 Geschäftsführer der Saarland Sporttoto GmbH („Saartoto“) und der Saarland Spielbanken GmbH. Davor war er von der Bevölkerung direkt gewählter Präsident des Stadtverbandes Saarbrücken.

Joachim Rippel ist seit April 2010 Mitglied des SR-Verwaltungsrats und von 2011 bis 2020 Vorsitzender des Gremiums. Er war von 1998 bis 2002 hauptamtlicher Beigeordneter für Wirtschaft und Kultur, von 2002 bis 2007 Oberbürgermeister der Kreis- und Universitätsstadt Homburg. Von 2007 bis 2009 war er Minister für Wirtschaft und Wissenschaft im Saarland.

Volker Giersch
ist seit 2014 Mitglied des SR-Verwaltungsrats. Zuvor war er seit 2004 Mitglied des SR-Rundfunkrats, dessen Vorsitzender er für zehn Jahre von 2004 bis 2014 war. Während der Zeit des ARD-Vorsitzes 2007/2008 war Volker Giersch Vorsitzender der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz, von 1992 bis 1999 stellvertretendes Mitglied im SR-Rundfunkrat.

Der Verwaltungsrat besteht aus insgesamt acht Mitgliedern, davon werden fünf vom Rundfunkrat für jeweils vier Jahre gewählt. Weitere Mitglieder sind das für Presse und Medien zuständige Mitglied der Landesregierung, der Vorsitzende des Rundfunkrats und die Personalratsvorsitzende. Der Verwaltungsrat überwacht unter anderem die Geschäftsführung des Intendanten, soweit sie nicht die inhaltliche Gestaltung des Programms betrifft. Die Tätigkeit im SR-Verwaltungsrat ist ein Ehrenamt. Die Sitzungen des Verwaltungsrats sind nicht öffentlich.

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Der langjährige SR-Moderator, Redakteur und Buchautor Bernhard Stigulinszky ist tot

Der weithin bekannte und beliebte frühere SR-Moderator, Redakteur und Buchautor Bernhard Stigulinszky ist am Montag, 16. Februar, im Alter von 74 Jahren in Saarbrücken verstorben.

Bernhard Stigulinszky, geboren 1951 in Saarbrücken, studierte Musikwissenschaften an der Universität des Saarlandes. Ab 1973 arbeitete er für den Saarländischen Rundfunk zunächst als freier Mitarbeiter und wurde 1984 bei SR 3 Saarlandwelle festangestellt.

Bekannt wurde Bernhard Stigulinszky vor allem als Moderator der Sendung „Die bunten Funkminuten“, die er von 1991 bis zu seinem Renteneintritt 2015 mit seiner markanten, sonoren Stimme präsentierte. Unter anderem als Ideengeber der Kochserie „Kappes, Klöße, Kokosmilch“ brachte er zudem kulinarische Vielfalt ins Radio. In der Weihnachtszeit moderierte er über viele Jahre die Sendung „Das „Goldene Plätzchen“. Aus den Sendungen entstanden Koch- und Backbücher.

Auch musikalisch setzte der studierte Musikwissenschaftler Akzente: Bereits in den 1970er-Jahren war er auf der damaligen Studiowelle zu hören, später auf SR 3 Saarlandwelle mit „Schlager, Lieder & Chansons“. Zudem gehörte er zu den Mitbegründern der frankophonen SR-Konzertreihe „Bistrot Musique“, die sich im Laufe der Jahre zu „RendezVous Chanson LIVE“ in Anlehnung an die wöchentliche Chansonsendung „RendezVous Chanson“ auf SR kultur entwickelte.

SR-Intendant Martin Grasmück würdigte Bernhard Stigulinszky als eine echte SR-Ikone, mit der er persönlich bei der Saarlandwelle zusammenarbeiten durfte: "Jahrzehntelang prägte ´Stigu` das SR 3-Programm. Er war zugleich Journalist, Entertainer und Musikexperte – ein Universaltalent, das seinem Publikum unendlich viele schöne Radiomomente bereitet hat. Damit bleibt er bei seinen Kolleginnen und Kollegen und ganz sicher auch bei den Menschen in der Region unvergessen."

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Neues "Fundstück" zur SR-Geschichte auf SR.de: „Drugstore 1421“ – die Radioshow für junge Leute auf der Europawelle des SR

Der ehrenamtlich tätige „Arbeitskreis SR-Geschichte“ hat auf SR.de ein neues „Fundstück“ veröffentlicht. Seit 2011 sind dort inzwischen weit über 100 Beiträge zur SR-Geschichte erschienen. Der neueste Beitrag beschäftigt sich mit „Drugstore 1421“ – der Radioshow für junge Leute auf der Europawelle des SR.

Woran Robert Hetkämper erinnert, ist in doppelter Hinsicht Radio-Geschichte. Erstens gibt es die Jugendfunk-Sendung „Drugstore 1421“ des Saarländischen Rundfunks, in der noch der Zeitgeist 1968er Jahre wehte, seit 1980 nicht mehr. Und zweitens ist der gesamte „Jugendfunk“ inzwischen Radio-Vergangenheit. Aus einzelnen speziellen Sendungen für die Jugend sind inzwischen ganze Radio-Programme mit vor allem Musik für junge Leute geworden – wie „SR UNSERDING“ seit 1999.

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