6. Studiokonzert DRP Pur!: "La Passione"

Werke von Joseph Haydn, Arnold Schönberg, Antonín Dvorák und Robert Schumann stehen heute Abend auf dem Programm im 6. Studiokonzert DRP Pur! Äußerlich sind die Werke klein, so Cellist Mario Blaumer, kleinbesetzt ist die Haydn Sinfonie, nur drei Sätze kurz die Schumann-„Sinfonie“ Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur und das Rondo g-Moll von Dvorák steckt voller kleinteiliger Gedanken für Cello und Orchester. Die verbindende Größe dieser Werke ist ihr Inhalt, der Gehalt ihrer Klangrede und der leidenschaftliche Ausdruck.

SR 2 KulturRadio überträgt das 6. Studiokonzert heute Abend, Freitag, 14. Juni um 20.04 Uhr live aus dem Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks.
Anschließend zum Nachhören auf SR2.de und drp-orchester.de.

FeatureZeit: Der Autor und Theologe Fulbert Steffensky

Im Alter erleide man viele Verluste, deshalb sei es gut, sich auf das zu besinnen, was man doch alles gehabt hat im Leben, sagt der Theologe Fulbert Steffensky (Foto: Privat). Das Alter bringe neue Aufgaben mit sich, die Welt gehe einen schließlich immer noch etwas an. Steffenskys erste Heimat war ein Dorf im Saarland, die zweite ein Benediktinerkloster, das er nach 13 Jahren verließ, um die politisch engagierte, protestantische Theologin Dorothee Sölle zu heiraten. Er konvertierte zum evangelischen Glauben, ohne das Katholische aus seinem Herzen zu verbannen.
Gemeinsam mit seiner Frau rief er das Politische Nachtgebet ins Leben und stritt für eine lebendige Kirche. Er, der Sanfte, sie die Radikale. Ihr plötzlicher Tod im Jahr 2003 warf ihn in eine große Einsamkeit. Inzwischen ist er wiederverheiratet, diesmal mit der katholischen Theologin Li Hangartner. Dass die christlichen Kirchen derzeit an Macht verlieren, erscheint ihm als Chance, dass sie geistig wieder wachsen...

"Heiter humpelnd gegen die Zerstörung der Welt - Der Autor und Theologe Fulbert Steffensky" von Mechthild Müser in der FeatureZeit am Samstag, 15. Mai um 9.05 Uhr auf SR 2 KulturRadio.

ARD Oper: "Der Kreidekreis" von Alexander Zemlinsky

Das mittelose chinesische Mädchen Haitang wird von ihrer Mutter an den Besitzer eines Etablissements verkauft. Unmittelbar zuvor hat sich ihr Vater, der seine Steuern nicht mehr zahlen konnte, erhängt. Ein Prinz verliebt sich in sie, doch Haitang wird ausgerechnet vom reichen Steuerpächter Ma, der ihren Vater in den Selbstmord getrieben hat, als Zweitfrau ersteigert. Die unfruchtbare Erstfrau Mas fürchtet um ihr Erbe, als Haitang einen Sohn zur Welt bringt...
In Alexander Zemlinskys letzter vollendeter Oper, 1933 in Zürich uraufgeführt, geht es um die Willkür der Mächtigen und den immerwährenden Kampf Gut gegen Böse und Arm gegen Reich. Dass die Oper vielleicht zu Unrecht eher unbekannt ist, liegt am Emigrantenschicksal des jüdischen Komponisten.

In der Sendung ARD Oper auf SR 2 KulturRadio können Sie am Samstag, 15. Juni um 20.03 Uhr Zemlinskys dreiaktige Oper in einer zeitversetzen Liveübertragung aus dem Badischen Staatstheater Karlsruhe hören.
Es singen: Pauliina Linnosaari (Tschang-Haitang; Foto: Arno Kohlem), Christina Niessen (Frau Tschang, ihre Mutter), Klaus Schneider (Tang, ein Kuppler), Matthias Wohlbrecht (Pao, ein Prinz), Renatus Mészár (Ma, ein Mandarin) u.a. Johannes Willig dirigiert die Badische Staatskapelle.

Ilija Trojanow in der Sendung Fragen an den Autor

Heute am 14. Juni beginnt die Fußball-EM in Deutschland - Europa zu Gast bei Freunden? Jedenfalls ist Deutschland seit 18 Jahren zum ersten Mal wieder alleiniger Ausrichter dieses Großereignisses, für das sich 24 Nationen qualifiziert haben. Anlass genug, eine Sendung über sportliche Leidenschaft und Fankultur zu machen.
Ilija Trojanow und sein Co-Autor haben genau beobachtet, wie (nicht nur) der Fußball fungiert als sozialer Kitt, wie Rituale Gemeinschaft stiften und Menschen auch ein Stück Identität geben. „Fangesänge, Feuerwerk und Fanblocks“ - aber was macht Fantum, was macht diese große Leidenschaft, eigentlich aus? Was hat das Ganze mit Nationalismus gemein oder auch nicht? Wo sind Parallelen zur Religion? Welche Rolle spielt die zunehmende Kommerzialisierung des Sportes als Unterhaltungsprodukt?

Ilija Trojanow/Klaus Zeyringer: "Fans. Von den Höhen und Tiefen sportlicher Leidenschaft" in der Sendung Fragen an den Autor am Sonntag, 16. Juni um 9.04 Uhr auf SR 2 KulturRadio. Es moderiert Kai Schmieding.

Schicken Sie uns schon jetzt Ihre Fragen per Mail an fragen-an-den-autor@sr.de oder per WhatsApp (0681-65100). Während der Sendung können Sie sich auch telefonisch beteiligen (Tel. 0681-65100). 

Nach der Sendung wie immer abrufbar als Podcast oder zum Nachhören in der ARD Audiothek.

ARD Radio Tatort: "Tough"

In den Masuren finden Taucher einen Toten, Würgemale am Hals, nackt, keine Identität. Doch eine Narbe an seiner Hüfte verrät ein künstliches Hüftgelenk mit registrierter Nummer und führt die polnische Polizei direkt nach Berlin, wo Ariane Kruse und Christian Wonder den Fall auf den Tisch bekommen. In Berlin hat Arndt von Schellendorf, alter preußischer Adel, mit seiner Frau zuletzt gelebt. Er war Kunsthändler, charmant, distinguiert und diskret. Nie gab es Beschwerden oder Beanstandungen, was seine Kundschaft betraf. Gut, die beiden Monets in seinem Bankfach stellten sich als Fälschungen heraus, aber die waren nur für seine eigene Altersversorgung gedacht...

"Tough", ein ARD Radio Tatort von Tom Peuckert, mit Felix Kramer, Margarita Breitkreiz, Bibiana Beglau, Michael Mendl u.a., in der HörspielZeit am Sonntag, 16. Juni um 17.04 Uhr auf SR 2 KulturRadio.

Zum Nachhören in der ARD Audiothek.
[Hier] geht's zum Programm der HörspielZeit.

Jazz Now: Michael Wollny Trio

Erinnerungen spielen in seiner Musik eine große Rolle: "Als Improvisator spielt man oft nicht die Kompositionen, sondern vielmehr seine eigenen Erinnerungen an diese. Und diese Erinnerungen kommen im Moment des Spielens wieder zu einem zurück und setzen so ihre Existenz im Hier und Jetzt fort", sagt der Pianist und Komponist Michael Wollny.
Für die FAZ ist er der "vollkommene Klaviermeister", für den Spiegel „einer der wenigen deutschen Jazzmusiker, die es in die Popcharts schaffen“. Der vielfach und vor allem international preisgekro╠łnte Ku╠łnstler hinter so großartigen Alben wie "Wunderkammer" oder aktuell "Ghosts" ist ein Phänomen, vor allem auch weil er so unfassbar und dabei eindeutig zwischen Jazz und Klassik, zwischen Nick Cave, Schubert und Heinrich Heine, zwischen Improvisation und Komposition vermittelt.

Am 19. April war das Michael Wollny Trio (Foto: Gregor Hohenberg) zu Gast in der Illipse Illingen. In der Sendung Jazz Now auf SR 2 KulturRadio bringen wir am Sonntag, 16. Juni um 20.04 Uhr einen Mitschnitt dieses Konzerts.

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