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FeatureZeit: "Nein Danke? - Warum Atomkraft uns spaltet"Genau 15 Jahre nach Fukushima und dem deutschen Atomausstieg gilt Kernkraft bei uns als abgeschlossenes Kapitel. Doch während der letzte deutsche Meiler abgeschaltet ist, verlängern andere Länder Laufzeiten - und planen sogar neue Reaktoren. Laut der Internationalen Energieagentur ist das Interesse so groß wie seit der Ölkrise nicht mehr. Im Podcast Nein Danke? - Warum Atomkraft uns spaltet schaut ein Reporter-Team um Host Lisa Krauser dort hinter die Kulissen, wo Atomkraft Alltag, Konflikt und Zukunftsversprechen zugleich ist: an Kraftwerken, in Forschungslaboren und an Orten, an denen über die Zukunft des Atommülls entschieden wird.
In der Sendung FeatureZeit auf SR kultur können Sie am Samstag, 7. März um 9.04 Uhr die erste Folge "Der Super-GAU" hören: Fukushima 2011 verändert alles - Erdbeben, Tsunami, Reaktorunfall. ARD-Korrespondent Peter Kujath berichtet und wir fragen: Warum reagiert Deutschland so anders als Frankreich? Und was hat Cattenom damit zu tun?
Alle sechs Folgen finden Sie schon jetzt in der ARD Audiothek.
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ARD Radiofeature: "An vorderster Front"Die Furcht vor einem russischen Überfall ist in der ehemaligen Sowjetrepublik seit dem Großangriff Putins auf die Ukraine massiv gewachsen. Eine breite Mehrheit verlangt mehr Rüstung und nationale Kampfbereitschaft. Mit der "Brigade Litauen" stationiert die Bundeswehr erstmals einen großen Kampfverband dauerhaft im Ausland. Ungefähr 5.000 Bundeswehrangehörige sollen künftig in Litauen „dienen und leben“ - plus Familien. Dies findet in der litauischen Gesellschaft breite Zustimmung und ist politisch tief verankert. Trotzdem sind die Militarisierung und ihre enormen Kosten politisch nicht unumstritten...
"An vorderster Front. Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen" ein ARD Radiofeature von Tom Schimmeck in der FeatureZeit am Samstag, 7. März um 17.04 Uhr auf SR kultur. Das ARD Radiofeature finden Sie zum Nachhören in der ARD Audiothek.
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ARD Oper: Verdis "Rigoletto" live aus MünchenRigoletto muss mit einer körperlichen Missbildung leben, die zugleich ein Zeichen für seine seelischen Nöte ist. Für die Tragik seiner Existenz als Hofnarr, als gesellschaftlicher Außenseiter. Denn sein Job ist der eines Possenreißers, der die Opfer seines Dienstherrn mit Spott und Hohn zu bedenken hat. Und diese Opfer sind Väter, deren Töchter entführt und geschändet worden sind. Monterone zum Beispiel, einer von ihnen, verflucht Rigoletto dafür - was diesem wiederum sehr nahegeht. Denn auch sein Leben wird durch eine Tochter definiert. Mit übertriebener Fürsorge hält Rigoletto Gilda vor der Außenwelt versteckt, letztlich ohne Erfolg...
In der Sendung ARD Oper übertragen wir am Samstag, 7. März um 20.03 Uhr auf SR kultur die Neuproduktion von Verdis Melodramma in drei Akten "Rigoletto" um zwei Stunden zeitversetzt aus dem Nationaltheater München (Foto: Geoffrey Schied). In den Hauptrollen: Bekhzod Davronov (Il Duca di Mantova), Ariuntbaatar Ganbaatar (Rigoletto), Serena Sáenz (Gilda), Riccardo Fassi (Sparafucile) und Martin Snell (Monterone). Maurizio Benini dirigiert den Bayerischer Staatsopernchor und das Bayerische Staatsorchester.
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Fragen an den Autor: "Die Wildnis in uns"Torsten Schäfer zieht aus in die ungezähmte Wildnis Europas, um seine eigene innere Wildnis wiederzufinden. Vom Auenwald vor der eigenen Haustür über das Mittelmeer bis zum Wasserschlund des Tanafjords an der nördlichen Spitze Norwegens setzt er sich der Natur aus, beobachtet und taucht ein.
Seine Begegnungen mit Tieren und Landschaften öffnen den Blick auf ein anderes Eingebundensein des Menschen in die Natur - Verbindung statt Trennung, Zusammenleben statt Zerstörung. Dabei beschreibt er, was es heißt, heutzutage Mensch zu sein. Und was es in Zukunft heißen könnte...
Torsten Schäfer: "Die Wildnis in uns. Von ungezähmter Natur und inneren Landschaften" in der Sendung Fragen an den Autor am Sonntag, 8. März um 9.04 Uhr auf SR kultur. Es moderiert Jochen Marmit.
Schicken Sie uns schon jetzt Ihre Fragen per Mail an fragenandenautor@sr.de oder per WhatsApp (0681-65100). Während der Sendung können Sie sich auch telefonisch beteiligen (Tel. 0681-65100).
Nach der Sendung wie immer zum Nachhören in der ARD Audiothek.
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5. Matinée "Legenden und Temperamente" live auf SR kulturWerke von Mélanie Bonis, Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Nielsen stehen auf dem Programm der 5. Matinée "Legenden und Temperamente". Drei Klangbilder von Mélanie Bonis, drei legendäre Frauen: Königin Kleopatra in ihrem prunkvollen Palast, Ophelia, Hamlets Geliebte, die dem Wahnsinn verfällt und unter mysteriösen Umständen ertrinkt, schließlich die biblische Prinzessin Salome. Nielsen hingegen bezieht sich in seiner 2. Sinfonie auf die antike Lehre von den "vier Temperamenten": cholerisch, phlegmatisch, melancholisch und sanguinisch. Mozarts B-Dur-Konzert wiederum ist sein letzter und vielleicht gelungenster Beitrag zur Gattung der Klavierkonzerte. Es kündet vom Frühling...
Wir übertragen das Konzert auf SR kultur am Sonntag, 8. März um 11.04 Uhr live aus der Congresshalle Saarbrücken. Michael Schønwandt (Foto: Jean Laffitau) dirigiert die Deutsche Radio Philharmonie, Solist ist der Pianist Paul Lewis.
Anschließend zum Nachhören in der ARD Audiothek.
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HörspielZeit: "Die Maschine"Ein Computer bekommt den Befehl, das Gedicht "Wanderers Nachtlied" ("Über allen Gipfeln ist Ruh ...") systematisch zu analysieren und aufzugliedern. Dadurch entsteht ein verblüffendes wie amüsantes Spiel mit der Sprache.
Diese SR-Produktion von 1968 beschreibt nicht nur die Arbeitsweise einer Maschine, sondern weist auch auf den inneren Mechanismus der Poesie am Beispiel des Goethe-Gedichtes hin. So entsteht eine "akustische Wundertüte", aus der in strenger Ordnung das Unsinnige, Absurde, der Nonsens hervorgezaubert wird, und an deren Ende Meister Goethe dann doch die gebührende Ehre zu Teil wird...
Georges Perec: "Die Maschine", Übersetzung aus dem Französischen von Eugen Helmlé, mit Dagmar Altrichter, Heiner Schmidt, Olaf Quaiser u.a., in der HörspielZeit am Sonntag, 8. März um 17.04 Uhr auf SR kultur (Foto: ARD/SWR/Adobe Stock).
Zum Nachhören in der ARD Audiothek.
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ARD Konzert: Deutsches Symphonie-Orchester BerlinDas Deutsche Symphonie-Orchester Berlin spielte unter der Leitung von John Storgårds (Foto: Giorgia Bertazzi) im Konzert am 22. Februar Werke von Florence Price, Fazil Say und Erich Wolfgang Korngold. Die drei stammen aus ganz verschiedenen Welten, ihr Schaffen lotet auf eindrucksvolle Weise musikalische Grenzen aus und erschließt neue Klangräume. Im Mittelpunkt stand die deutsche Erstaufführung des neuen Klavierkonzerts "Mother Earth" von und mit Fazil Say, entstanden für die Expo 2025 in Osaka.
In der Sendung ARD Konzert bringen wir am Montag, 9. März um 20.03 Uhr auf SR kultur einen Mitschnitt dieses Konzerts aus der Berliner Philharmonie.
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ARD Radiokulturnacht: Deutscher Hörbuchpreis 2026Sie berühren uns mit starken Stimmen und entführen uns in andere Welten: Hörbücher sind Kino für die Ohren. Seit 2003 feiert der Deutsche Hörbuchpreis die Stärken und Möglichkeiten des akustischen Mediums. Die Preisverleihung ist traditionell Teil der lit.COLOGNE, die in diesem Jahr vom 7. bis 26. März 2026 in Köln stattfindet.
Wir übertragen auf SR kultur die ARD Radiokulturnacht zur Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises 2026 am Dienstag, 10. März ab 20 Uhr live aus dem WDR-Funkhaus in Köln (Foto: WDR/Annika Graeff). Durch den Abend mit prominenten Gästen, Ausschnitten aus den nominierten und prämierten Titeln und handverlesener Musik führt Ralph Erdenberger.
Anschließend zum Nachhören in der ARD Audiothek.
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ARD Konzert: Budapest Festival OrchestraVollendet im Sommerurlaub 1896 am Attersee erzählt Gustav Mahler dritte Sinfonie von roher Materie, den Pflanzen, Tieren, Menschen und Engel bis zur göttlichen Liebe. Mahler äußerte sich zu dieser Musik mit den Worten Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.
Zwei Chöre und das üppig besetzte Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer (Foto: Robert Zentai) entfalten einen überwältigenden Klangkosmos, der bis in himmlische Sphären führt - immer wieder getragen von den warmen, weichen Tönen der international gefeierten Altistin Gerhild Romberger.
In der Sendung ARD Konzert können Sie am Mittwoch, 11. März um 20.03 Uhr auf SR kultur einen Mitschnitt des Konzerts vom 1. Februar aus der Béla Bartók National Concert Hall Budapest hören.
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