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hier der „Fahr-mal-hin“-Newsletter für Donnerstag, 8. August:

Auf Urmeer-Spuren zwischen Blies und Maas – Teil 2

Der zweite Teil unserer Suche nach Urmeer-Spuren führt uns vom Bliesgau nach Lothringen. Auch dort finden sich überall Zeugnisse des urzeitlichen Meeres. Salzwiesen- Mühlen und Steinbrüche mit Kalkstein erinnern daran, dass hier einmal ein riesiger Ozean das Land bedeckte. Sehen Sie den zweiten Teil der Spurensuche in „Fahr-mal-hin“ am Donnerstag, 8. August, um 20.15 Uhr im SR Fernsehen.

Die Reise auf Urmeer-Spuren beginnt diesmal im saarländischen Bliesgau, ganz in der Nähe der deutsch-französischen Grenze. Wie Schnüre ziehen sich hier Pilgerwege und ehemalige Handelsstraßen durch die Landschaft. Auf Ihnen wurde Jahrhunderte lang Salz transportiert, ein Schatz aus Urmeerzeiten. Es kam aus dem benachbarten Lothringer Salzland und wurde bis in die Rheinebene gebracht. Die Wege bestehen bis heute aus Millionen zerkleinerter Kalksteine, sie stammen aus der Kalkschicht, die beim Austrocknen des Urmeeres durch das Absinken von Abermillionen Kalk-Schalentieren entstand.
Wenig weiter, direkt an der deutsch-französischen Grenze hat das kleine saarländische Kurbad Rilchingen seine salzhaltigen Quellen, sein Heilwasser und die heutige Saarlandtherme ebenfalls dem Urmeer zu verdanken. Und jenseits der Grenze in der Nähe von Nancy in Lothringen verbirgt sich tief unter der Erde eine faszinierende Welt aus reinem Salz. Pflanzen, die sonst nur am Meer gedeihen, wachsen in den Wiesen des Lothringer Salzlandes. Unschätzbare Kunstwerke, ganze Städte und Schlösser aus feinkörnigem Urmeerkalkstein, der aus den großen Steinbrüchen an der Maas stammt, prägen Kultur und Landschaft Lothringens. Auch die Studenten der nahen Universität Nancy sind regelmäßig den Geheimnissen der riesigen Kalksteinbrüche an der Maas auf der Spur.

Autorin: Maria C. Schmitt
© Saarländischer Rundfunk
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