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hier die Zuschauerinformationen zu „Fahr mal hin – Wintertour durch die Südvogesen“ vom Dienstag, 1. Januar:

Sehens- und Erlebenswertes

Thann
Thann ist die Eingangspforte ins Tal der Thur und südlicher Endpunkt der Elsässer Weinstraße. Ein selbstbewusstes mittelalterliches Städtchen mit wunderbaren alten Häusern, diversen Sehenswürdigkeiten und einem großartigen Münster, von dem die Thanner selbst behaupten, es sei das schönste der drei großen Münster des Oberrheingrabens (Straßburg, Freiburg, Thann). Mit Führer kann der Turm des Münsters bestiegen werden, was man nach Möglichkeit tun sollte, denn der Blick ist beeindruckend. Im Tal liegt auch einer der berühmtesten und steilsten Weinberge des Elsass, der Rangen, eine Grand-Cru-Lage, die herausragenden Grauburgunder, Riesling und Gewürztraminer hervorbringt. Die Weine sind in diversen Geschäften und Lokalen Thanns erhältlich. Nicht ganz billig, aber ihren Preis absolut wert.

Ebenfalls eine Attraktion des Tales ist die bizarre Burgruine des so genannten „Hexenauges“, sie liegt  gegenüber vom Rangen. Das Städtchen Thann wie das gesamte Tal bieten verschiedenste Hotels, Gästezimmer und Ferienwohnungen:
www.hautes-vosges-alsace.fr/de/organisieren-sie-ihren-aufenthalt/ubernachtung/

Thanner Hubel
Thanns Hausberg ist der Thanner Hubel, westlich davon liegt der Rossberg. Im Gegensatz zum skitechnisch gut erschlossenen Vogesenhauptkamm im Osten des Tals ist hier alles stiller. Ansonsten ist der Bergrücken eine hervorragende Gelegenheit, die Vogesen von ihrer ursprünglichen Seite kennenzulernen. Ohne Bergführer empfiehlt sich das jedoch nicht unbedingt, da es im Winter keine markierten Wege gibt. Mehrere staatlich geprüfte Berg- und Wanderführer bieten im Tal auch im Winter verschiedenste Sport- und Wandermöglichkeiten an (www.hautes-vosges-alsace.fr/de/sport-und-freizeit/wintersport/item/bergwanderfuhre.html).
 
Der See von Kruth-Wildenstein
Wer von Thann mit dem Auto Richtung Nordwesten aufbricht, sollte ein paar Sehenswürdigkeiten auf keinen Fall verpassen: Die Straße von Willer-sur-Thur hinauf zum Grand Ballon, mit 1424 m die höchste Erhebung der Vogesen; einen Besuch der alten Textilfabrik im Park von Wesserling (www.parc-wesserling.fr) mit seinem Textilmuseum, seinen für Besucher offenen Künstlerateliers, in denen Modeschöpfer (www.souen.fr) sowie seltenes Handwerk zuhause sind – und nicht zuletzt die Spezialitäten der regionalen Landwirtschaft, die im Park in einem ansprechenden Geschäft angeboten werden (www.saveurs-couleurs-montagne.fr). Auch der See von Kruth-Wildenstein mit seinem Schlossberg ist unbedingt ein Abstecher wert – malerisch gelegen, großartiges Panorama, schöne Wandermöglichkeiten. Am See geht es rechts hinauf (D27) zum Markstein mit seinem entspannten Skigebiet. Den Talschluss bildet der Col de Bramont, ein Pass auf knapp 1000 Metern Höhe, die Straße ist landschaftlich sehr schön und führt durch das verwunschene Sommerfrischedörfchen Wildenstein. An wenigen Orten in den Südvogesen mag man noch so spüren, wie wild diese Landschaft einst war – auf dem Weg hinauf zum Col de Bramont ganz sicher. An der Passhöhe gibt es mehrere Wandermöglichkeiten, auch hier empfiehlt sich aber im Winter die Führung durch einen Ortskundigen.

Skigebiete am Grand Ballon und am Markstein
Ganz generell lässt sich das Tal der Thur so charakterisieren, dass die Westseite mit den Hauptgipfeln Thanner Hubel, Rossberg und Grand Ventron still, ja im Winter beinahe „unzugänglich“ wirkt. Was natürlich nicht stimmt, denn mit den Berg- und Wanderführern lassen sich dort wunderbare Touren bzw. Schneeschuhwanderungen unternehmen. Die berühmten Elsässer Bergbauerngasthöfe, die Ferme-Auberges, sind allerdings im Winter meist geschlossen. Nur wenige, entweder an den Straßen hinauf zu Grand Ballon und Markstein, oder auf der Westseite des Tals die Ferme-Auberge du Gsang (http://ferme-auberge-gsang.jimdo.com) sind dann geöffnet. Die Ostseite des Tals mit dem Vogesenhauptkamm ist lebendiger, allein schon wegen der Skigebiete am Grand Ballon und am Markstein (www.lemarkstein.net).

Langlaufloipen sind hier ebenfalls vorhanden, genauso wie Flutlichtskifahren am Abend und ein für Snowkiter reserviertes Areal (Markstein). Im Snowkiterclub am Markstein geht es locker und jovial zu – wer bei großartigen Panoramen ohne Halligalli snowkiten möchte, ist hier richtig (www.kitest.com). Und wer lieber am Berg als im Tal übernachten will, kann das sowohl am Grand Ballon wie am Markstein tun, vom Hotelzimmer bis zum Apartment ist alles vorhanden. (www.lemarkstein.net/fr/sejourner-et-se-restaurer/hebergement). Um in die faszinierende Geschichte der Erschließung dieser Berge einzutauchen, auf die einst nicht mehr Leute kamen als heute auf den Mont Blanc, empfiehlt sich ein Besuch im Hotel Wolf am Markstein (www.hotelwolf.info). Christel Wolf führt das Hotel in vierter Generation jener Familie, die am Anfang des Tourismus in den Südvogesen stand. Und ein Wintersonnenauf- oder -untergang hier oben ist auf alle Fälle ein unvergessliches Erlebnis.

Die kleine Ortschaft Pair-et-Granrupt
Auf der Westseite des Vogesenkammes  nördlich von Gérardmer befindet sich die kleine Ortschaft Pair-et-Granrupt. Hier liegt der Pferdehof mit Schmiede von Frank Besson unmittelbar am Waldrand. Bei entsprechender Witterung, das heißt im Winter bei gutem – festem und eisfreiem - Schnee reitet Frank Besson mit Gästen und Pferdeliebhabern in die Umgebung. 15 Pferde, 10 Ponys stehen auf dem Hof. Frühstück, Mittagessen, Unterkünfte werden geboten. Mme Besson ist Studienrätin an einem Gymnasium. Beide sind sehr freundlich und unterhaltsam. Sprechen allerdings nur Französisch oder Englisch. Die Tochter hat ein Semester in Berlin studiert, spricht „ein bisschen“ deutsch.
Telefon: 0033 329 553086. Handy: 0033 672765930
 
Le Valtin
In dem kleinen, malerischen Vogesendorf Le Valtin beherbergt ein altes Bauernhaus ein besonderes Hotel mit Restaurant und hervorragender Küche . Die Kochschule liegt gleich gegenüber. Sie ist die Wirkungsstätte des renommierten Kochs Philippe Laruelle.
Telefon: 0033 329 609137
Email: contact@levaljoli.com Internet: www.levaljoli.com
Internet für die Kochschule: www.ecoledecuisineduvaljoli.com

Gérardmer
Gérardmer auf der Westseite des Vogesenkammes ist ein Wintersportort mit großem See, auf dem im Januar bei entsprechender Vereisung eine Autorallye stattfindet. Zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten und Restaurants. Ein angenehmes Hotel der Mittelklasse im Stadtzentrum ist das Drei-Sterne-, bzw. Drei-Kamine-Haus „Hôtel de la Jamagne“.
Telefon: 0033 329 633686
Email: hotel.jamagne@wanadoo.fr  Internet: www.jamagne.com.
 
Beliebter Treffpunkt von Wintersportfans
In unmittelbarer Nähe, gegenüber einem Parkplatz, werden in einer großen Bäckerei wunderbare Bauernbrote und andere, für die Vogesen typische Backwaren verkauft. Zwei Straßen weiter, im sogenannten Pressezentrum, mehrere Werke des Schriftstellers Jean-Pierre Géhin. Sie beziehen sich auf die Vogesen-Region, sind lehrreich und spannend. Leider nur auf Französisch zu haben. Der Titel seines im Film erwähnten Pferdebuchs: „Fulgor“, erschienen im Verlag Éditions Serpenoise.
Tel. Jean-Pierre Géhin: 0033 329 256017. Handy: 0033 670262278

La Bresse ist wie Gérardmer ein beliebter Treffpunkt von Wintersportfans.

In Thiéfosse, südwestlich von Gérardmer, befindet sich der Reiterhof von Claire Bertheol: die Écurie du Champ du Vent, ist sehr schön an einem Waldhang gelegen. 14 Pferde, 6 Ponys. Ausreiten, geführte Reitwanderungen je nach Wetter auch im Winter. Im Sommer Kutschfahrten. Hier wird Deutsch gesprochen. Übernachtungen in unmittelbarer Nähe möglich.
Tel. 0033 329 245648. Handy 0033 665493309
Internet: www.toushval.com
 
Tal von Kaysersberg
Das Tal von Kaysersberg auf der Ostseite des Vogesenkammes aus erstreckt sich bis zum Vogesenpass Col du Bonhomme. Es gehört – obwohl ein gutes Stück weiter nördlich als das Tal der Thur gelegen – immer noch zum regionalen Naturpark „Ballons des Vosges“. Im Winter kommen nicht nur Wintersportler sondern auch die Elsasskenner, die die ursprünglichen Winkel der Region lieben. Das Tal nimmt unter den elsässischen Vogesentälern eine Sonderstellung ein. Denn es wird in den höheren Lagen – anders als unten in Kaysersberg – kein Elsässisch gesprochen, sondern ein romanischer Dialekt oder Französisch. Das Tal wird  auch „pays welche“ genannt und hat eine ganz andere, von Kaysersberg und der Rheinebene losgelöste Geschichte. Auch die Landschaft im oberen Tal sieht anders aus als in den Nachbartälern. Das Tal ist breiter, weitläufiger als z. B. das bekannte Münstertal nebenan. Die Gegend ist geprägt von großen Bauernhöfen und nicht von Fachwerkhäusern, wie sie noch unten in Kaysersberg zu finden sind.

Klein Finnland im Elsass
Anne-Lise Dubray und ihr Mann Frédéric leben in einem der typischen Bauernhäuser des Tals von Kaysersberg, in Hautes Huttes, einem abgelegenen Weiler auf 900 Metern Höhe kurz unterhalb des Vogesenkammes. Von hier hat man einen herrlichen Blick. Der Winter ist die Lieblingsjahreszeit von Anne-Lise und Frédéric, und hier oben liegt länger Schnee als unten im Tal. Vor einigen Jahren haben sie sibirische Schlittenhunde und Rentiere aus Schweden ins Elsass gebracht. Was als Hobby begann, wurde zum Beruf. „La Petite Finlande“, Klein-Finnland nennen sie ihren Hof und bieten Schlittenausflüge mit den Tieren an sowie Schneeschuhwander- oder Langlauftouren, bei denen sie Besucher in die hintersten Winkel des Tals führen und ihnen die tief verschneite Landschaft zeigen.
„La Petite Finlande“
Anne-Lise Dubray
290 Schoultzbach
68 370 Orbey
Telefon/Fax: 0033 897 10037
Handy: 0033 620063915
www.chemindunord.com

Le Bouton d'Or
Nur wenige Kilometer entfernt von La Petite Finlande liegt das kleine Reich von Syvine Deparis-Pirola: das Hotel-Restaurant Bouton d’Or an den Hängen hoch über Lapoutroie. Die Gäste sind von hier aus schnell an den Langlaufloipen und in dem kleinen Skigebiet des Tales von Kaysersberg.
Le Bouton d'Or
31, Bermont
68650 Lapoutroie
Tél.0033 894 75095
E-mail: info@leboutondor.com
www.leboutondor.com

Das Skigebiet Lac Blanc
Es handelt sich um ein kleines Skigebiet, das sich vom Vogesenkamm bis zum Lac Blanc erstreckt. Es gibt sowohl Abfahrtspisten wie Langlaufloipen. Beide werden jeden Tag gespurrt. Die Öffnungszeiten variieren je nach Wetterkonditionen.
Informationen über das Office du Tourisme/Fremdenverkehrsamt Kaysersberg, siehe weiter unten.
http://www.lac-blanc.com/lac-blanc-hiver/

Touristische Informationen

Für das Tal der Thur mit Skigbiet „Le Markstein“
Office de Tourisme de Thann-Cernay – Antenne de Thann
7, rue de la 1ère armée
F-68800 Thann
Telefon: 0033 389 379620

Office de tourisme de la Vallée de Saint-Amarin
81, rue Charles de Gaulle
F-68550 Saint-Amarin
Telefon: 0033 389 82 13 90

www.hautes-voges-alsace.fr 


Für die Region Gérardmer mit Skigebiet La Bresse
Office de Tourisme de Gérardmer
4, place des déportés
F-88401 Gérardmer
Telefon: 0033 329 272727
Email: info@gerardmer.net
Internet: www.gerardmer.net

Office de Tourisme de La Bresse
2a Rue des Proyes
F-88250 La Bresse
Telefon: 0033 329 254129
Email: tourisme@labresse.fr
Internet: www.labresse.net

Office de Tourisme de Le Thillot
11, Avenue de Verdun
F-88160 Le Thillot
Email: tourisme@hautes-vosges.com
Internet: www.hautes-vosges.com

Das Comité Départemental du Tourisme des Vosges  gibt eine Broschüre heraus mit dem Titel „Vosges à Cheval“, in dem Reiter und Reitwanderer ausführliche Hinweise auf Reiterhöfe und Reiterunterkünfte finden können. Auch mit Hinweisen auf die Höfe, die im Winter geöffnet haben.

Avenue due Général de Gaulle
F-88001 Épinal
Telefon: 0033 329 824993
Email: tourismevosges@cg88.fr
Internet: www.tourismevosges.fr oder www.vosges.fr


Für das Tal von Kaysersberg
Office du Tourisme de la Vallée de Kaysersberg
39 rue du Général de Gaulle
68240 Kayserberg
Telefon: 0033 89 78 22 78
Fax: 0033 89 78 27 44
info@kaysersberg.com

So kommt man hin

In das Tal der Thur
Auf der Autobahn A35 über Straßburg bis Mulhouse, dort am Autobahnkreuz auf die A36 Richtung Belfort/Besançon. An der Ausfahrt No.16 (Lutterbach-Dornach) die Autobahn verlassen und auf der N66 Richtung Thann/Col de Bussang. Nach ca. 17 km erreichen Sie Thann, von dort lässt sich dann Richtung Nordwesten entlang der Straße das Tal erkunden (Hauptorte: Willer-sur-Thur, Saint-Amarin, Husseren-Wesserling, Kruth).


In die Region von Gérardmer und La Bresse
Von/über Saarbrücken auf der A4 Richtung Paris, kurz vor Metz Richtung Nancy. Hinter Nancy Richtung Épinal. Pair-et-Granrupt, Fraize, Plainfaing, Le Tholy, Gérardmer oder Thiéfosse liegen östlich der an Épinal vorbeiführenden Schnellstrasse N57 – E23.

Von/über Freiburg auf die N415 über Colmar nach Plainfaing oder Fraize. Gérardmer und La Bresse sind dort ausgeschildert.


In das Tal von Kaysersberg

Von/über Saarbrücken fährt man Richtung Saargemünd und dann auf die A 4 Richtung Straßburg, dann weiter Richtung Colmar/Basel. Ausfahrt 23 Colmar, Munster, Kaysersberg. Ab der Autobahnausfahrt ist Kaysersberg ausgeschildert.

Von/über Freiburg über die N 415 nach Colmar. Von Colmar aus ist Kaysersberg ausgeschildert.

© Saarländischer Rundfunk
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