Hörfunknachrichten Tageszusammenfassung

Flugdatenschreiber der Eurofighter geborgen

25.06.2019 20:00
Nach dem Eurofighter-Unglück sind die Flugdatenschreiber der beiden Maschinen geborgen worden. Das teilte die Luftwaffe mit. Zuvor wurden Einzelheiten zu den Piloten bekannt gegeben. Demnach soll es sich bei dem überlebenden Mann um einen der erfahrensten Fluglehrer der Luftwaffe handeln. Der zweite Mann - der ums Leben kam - war ein 27-jährigen Kampfpilot. Gestern waren zwei Eurofighter über Mecklenburg-Vorpommern zusammengestoßen und abgestürzt. Das Unglück löste eine Debatte um Übungsflüge über bewohntem Gelände aus.

Getöteter Eurofighter-Pilot machte Fortbildung

25.06.2019 14:00
Nach dem Absturz von zwei Eurofightern in Mecklenburg-Vorpommern hat die Luftwaffe Details zu den beiden Piloten bekannt gegeben. Bei dem überlebenden Piloten handele es sich um einen erfahrenen Fluglehrer. Ihm gehe es "den Umständen entsprechend gut". Weiter hieß es, der gestern bei dem Unglück getötete zweite Pilot habe seine Flugausbildung in Spanien abgeschlossen und sei beim Luftgeschwader 73 in Laage in einer Weiterbildung gewesen. Derzeit findet dort "bis auf weiteres" kein Flugbetrieb statt. Die Bundeswehr untersucht noch die Unglücksursache.

Italienische Fußball-Frauen im WM-Viertelfinale

25.06.2019 20:00
Die italienischen Fußball-Frauen stehen bei der Weltmeisterschaft in Frankreich im Viertelfinale. In Montpellier setzten sich die Italienerinnen vor wenigen Minuten gegen China mit 2:0 durch.

Erstes Gold durch Tischtennis-Mixed Franziska/Solja

25.06.2019 19:00
Tischtennisprofi Patrick Franziska hat sich für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr qualifiziert. Der Spieler des 1. FC Saarbrücken sicherte sich die Teilnahme im Mixed-Wettbewerb durch den Sieg bei den Europaspielen. Zusammen mit seiner Partnerin Petrissa Solja gewann Franziska das Finale gegen das favorisierte rumänische Team Ionescu/Szöcs mit 3:0- Sätzen.
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Trump droht Iran mit Auslöschung

25.06.2019 19:00
Zwischen den USA und dem Iran hat sich der Ton weiter verschärft. Der iranische Präsident Ruhani nannte die neuen Sanktionen der USA unverschämt und Zeichen einer "geistigen Behinderung". US-Präsident Trump drohte dem Iran daraufhin mit "Auslöschung", wenn es Angriffe gegen Einrichtungen der USA gebe. 

Kein Arbeitsplatzabbau bei Schaeffler

25.06.2019 19:00
Beim Automobilzulieferer Schaeffler in Homburg gibt es eine vorläufige Entwarnung. Nach Angaben des Betriebsrats ist derzeit kein Arbeitsplatzabbau am saarländischen Standort geplant. Das Unternehmen hatte angekündigt, in Europa insgesamt 3.500 Stellen zu streichen. Allerdings ist noch unklar, was aus den 150 Leiharbeitern in Homburg wird. Insgesamt arbeiten im Saarland rund 2.800 Personen für den Automobilzulieferer. Weltweit beschäftigte Schaeffler im vergangenen Jahr rund 92.000 Menschen. Peter Vollmar von der IG Metall Saarpfalz forderte vom Management einen Fahrplan für die Zukunft.

Schwan erwägt Kandidatur für SPD-Vorsitz

25.06.2019 18:00
Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan ist bereit, für den SPD-Bundesvorsitz zu kandidieren. Schwan sagte im Deutschlandfunk, wenn man sie bitte, würde sie antreten. Die 76-Jährige meinte, sie wäre auch zu einer Doppelsitze mit dem 30-jährigen Juso-Vorsitzenden Kühnert bereit. Weiter erklärte Schwan, die Vorstellung, dass die SPD wochenlang ohne Bewerber für den Parteivorsitz dastehe, sei "peinlich und bedrückend". Schwan hatte 2004 für das Amt der Bundespräsidentin kandidiert - hatte damals aber gegen Horst Köhler verloren.

Fernsehhersteller Loewe ist pleite

25.06.2019 18:00
Der Fernsehhersteller Loewe ist pleite. Das Traditionsunternehmen aus Oberfranken hat angekündigt, den Betrieb bis zum Wochenende einzustellen. Wie es für die rund 400 Mitarbeiter weitergeht, ist unklar. Die fast 100 Jahre alte Firma Loewe war ein Pionier der Fernsehtechnik - hatte aber seit längerem mit der Konkurrenz aus Asien zu kämpfen.

Rathaus Saarlouis geräumt Entwarnung nach Bombendrohung

25.06.2019 18:00
Für die Bombendrohung im Rathaus Saarlouis hat die Polizei Entwarnung gegeben. Das Gebäude war am frühen Nachmittag evakuiert und durchsucht worden. Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden. Die Drohung war per E-Mail in der Stadtverwaltung eingegangen. Irgendwo im Gebäude sei ein Rucksack mit einem Sprengsatz versteckt, der zur Detonation gebracht werde. Eine konkrete Drohung, etwa gegen eine Person, hatte die Mail laut Polizei nicht enthalten, trotzdem nahm man die Sache ernst. Sämtliche Beschäftigten und Besucher mussten das Gebäude nahe des Großen Markts verlassen. Der Täter soll in seiner E-Mail 16 Uhr als konkreten Detonationszeitpunkt genannt haben. Inzwischen stuft die Polizei die Drohung als weniger ernstzunehmend ein. Dies hätten erste Sprach-Analysen des Schreibens ergeben. Aus anderen Rathäusern lagen zudem keine vergleichbaren Meldungen vor. Ende März hatte eine Serie von Droh-E-Mails bundesweit mehrere Stadtverwaltungen lahmgelegt. Betroffen war damals auch das Rathaus in Neunkirchen.
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93 neue Ausbildungsplätze für Erzieher

25.06.2019 18:00
Das Saarland schafft mehr Ausbildungsstellen für Erzieher. Das hat Bildungs-Staatssekretärin Streichert-Clivot angekündigt. In diesem und im kommenden Jahr gibt es jeweils 93 neue Erzieher-Ausbildungsplätze. Die Besonderheit: sie sind voll vergütet. Damit erhalten diese Auszubildenden zwischen 1.100 und 1.300 Euro pro Monat. Das wird mit Mitteln aus dem Gute-Kita-Gesetz und der Fachkräfte-Offensive des Bundes finanziert. Die bereits bestehenden 1.300 Ausbildungsplätze gehen dagegen weiter leer aus. Das Saarland hat als zweites Bundesland überhaupt das Gute-Kita-Gesetz der Bundesregierung unterzeichnet. Der Großteil der Bundesmittel wird zur Entlastung der Eltern bei den Kita-Beiträgen verwendet.

Gescheiterte Maut könnte eine halbe Milliarde Euro kosten

25.06.2019 17:00
Die gescheiterte PKW-Maut könnte den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Bundesverkehrsminister Scheuer muss morgen im Verkehrsausschuss des Bundestages dazu Rede und Antwort stehen. Er hatte noch vor der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs Verträge mit Betreiberfirmen der Maut abgeschlossen und neue Stellen geschaffen. Heute legte er zwei Verträge zur Einsicht für den Bundestag offen. 

Terroranklage gegen Mitglieder der "Revolution Chemnitz"

25.06.2019 17:00
Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat offenbar Anklage gegen acht Mitglieder der mutmaßlichen rechtsextremen Terrorzelle "Revolution Chemnitz" erhoben. NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichten, den Männern im Alter von 21 bis 31 Jahren werde die Bildung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Das Verfahren werde voraussichtlich im Herbst vor dem Oberlandesgericht Dresden eröffnet. Die Bundesanwaltschaft kündigte dazu eine Presseerklärung an. Die Mitglieder der "Revolution Chemnitz" waren vergangenen Oktober kurz vor den Feierlichkeiten zum Tag der Einheit festgenommen worden. Sie sollen Gewaltaktionen in Berlin geplant haben.

Nächste Runde im HTW-Prozess

25.06.2019 17:00
Der Rechtsstreit um die Baukosten an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken geht in die nächste Runde. Das Bauministerium teilte mit, die ARGE HTW, ein Zusammenschluss von zwei Baufirmen, habe gegen das Urteil des Landgerichts Berufung eingelegt. Das Gericht hatte Ende vergangenen Jahres eine Klage der ARGE HTW gegen das Land abgewiesen. Die Kläger wollten erreichen, dass sie die beim Bau entstandenen Mehrkosten von fast zehn Millionen Euro ersetzt bekommen.

Städte und Gemeindebund beklagt zunehmende Angriffe auf Kommunalbeschäftigte

25.06.2019 16:00
Nach den zunehmenden Drohungen und Anfeindungen gegen deutsche Kommunalpolitker schlägt der Deutsche Städte- und Gemeindebund Alarm. Verbandspräsident Brandl äußerte sich im bayerischen Freising entsetzt über die steigende Zahl dieser Vorfälle. Nach einer vom Fachmagazin "Kommunal" veröffentlichten Umfrage wurden in etwa jeder zwölften Kommune in letzter Zeit Mitarbeiter oder Amtsträger Opfer körperlicher Gewalt. Die Zahl der Gewaltattacken stieg damit innerhalb von zwei Jahren um 25 Prozent. Brandl forderte mehr Achtung und Respekt gegenüber Kommunalpolitikern.

Union fordert mehr Rechte für Polizei und Verfassungsschutz

25.06.2019 16:00
Als Reaktion auf den Mordfall Walter Lübcke fordert die Unionsfraktion mehr Personal und mehr Ermittlungsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden. Nach Ansicht von Unionsfraktionsvize Frei (CDU) müssen Polizei und Verfassungsschutz gestärkt werden. Die Sicherheitsbehörden benötigten mehr Personal und mehr Kompetenzen - etwa beim Abhören verschlüsselter Online-Kommunikation. Dafür seien auch Gesetzesänderungen notwendig. Frei wies darauf hin, dass sich Rechtsextreme vielfach in sozialen Netzwerken und digitalen Medien organisierten. Hier hätten die Sicherheitsbehörden aber noch nicht genügend Ermittlungskompetenzen.

Grewenig wirbt für Industriekultur als Chance für die Zukunft

25.06.2019 14:00
Der scheidende Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte hat dafür geworben, die Industriekultur weiterzuentwickeln. Grewenig sagte zum Ende seiner 20-jährigen Tätigkeit in Völklingen, die Industriekultur habe niedrige Zugangsschwellen. Sie sei nicht nur für "Kulturfreaks", sondern auch für "ganz normale Alltagsmenschen" interessant. Die Besucher der Völklinger Hütte sind - laut Grewenig - im Schnitt 40 Jahre alt. 70 Prozent kämen nicht aus dem Saarland, sondern von weiter her. 20 Prozent seien ausländische Gäste. Grewenigs Vertrag in Völklingen läuft am Sonntag aus.
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Noch kein Nachfolger für Grewenig

25.06.2019 16:00
Für den scheidenden Generaldirektor des Völklinger Weltkulturerbes, Grewenig, gibt es noch keinen Nachfolger. Das hat das Kulturministerium dem SR bestätigt. Demnach wird derzeit eine Findungskommission gebildet, die über die Nachfolge entscheiden soll. Ziel sei es, die Stelle zum Jahresbeginn neu zu besetzen. Die Suche nach geeigneten Kandidaten habe bereits begonnen. Eine Übergangslösung für die Vakanz ab 1. Juli sei nicht vorgesehen. Weltkulturerbe-Direktor Grewenig hat unterdessen eine positive Bilanz seiner 20-jährigen Tätigkeit in Völklingen gezogen.

Nato-Staaten erhöhen Verteidigungsausgaben

25.06.2019 14:00
Die Nato rüstet sich erstmals für Kriege im Weltraum. Dazu will das Militärbündnis beim morgen beginnenen Verteidigungsministertreffen erstmals eine Weltraum-Strategie beschließen. Denkbar wären in Zukunft Angriffe auf strategisch wichtige Satelliten oder der Einsatz weltraumgestützter Waffen. Ein weiteres Thema der Konferenz werden die Verteidigungsausgaben der Nato-Mitgliedsstaaten sein. Im Vorfeld betonte Nato-Generalsekretär Stoltenberg, dieses Jahr würden die Verteidigungsausgaben der europäischen Bündnispartner und Kanadas nach ersten Schätzungen um 3,9 Prozent wachsen. 

Mann wollte Tochter töten

25.06.2019 14:00
Vor dem Landgericht Trier hat ein 63-jähriger Mann die versuchte Tötung seiner Tochter gestanden. Der Angeklagte sagte aus, er habe aus Mitleid gehandelt. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Mann seine Tochter Ende vergangenen Jahres mit einem Messer schwer verletzt. Die 36-Jährige leidet an einer unheilbaren Augenerkrankung und drohte, zu erblinden. Der Angeklagte erklärte, seine Tochter habe nicht mehr leben wollen, weil auch noch Depressionen und Panikattacken hinzugekommen seien. Die Staatsanwaltschaft räumte ein, dass sich der Angeklagte lange aufopferungsvoll um seine Tochter gekümmert habe. Die Tat selbst aber sei heimtückisch gewesen.

Spitzentreffen zu Iran und Syrien in Israel

25.06.2019 12:00
In Jerusalem sind erstmals die Sicherheitsberater der USA, Russlands und Israels zu Beratungen zusammengekommen. Bei dem Treffen geht es um Irans Einfluss und Präsenz in Syrien. Aber auch um die jüngste Zunahme der Spannungen zwischen den USA und Iran. 

Dreyer nennt spricht von konstruktivem Auto-Gipel

25.06.2019 12:00
Nach dem Autogipfel bei Bundeskanzlerin Merkel hat sich die kommissarische SPD-Chefin Dreyer zuversichtlich geäußert. Im ARD-Morgenmagazin sprach sie von einem guten, konstruktiven Treffen. Bei dem Gespräch mit der Autoindustrie war es gestern vor allem um die Zukunft der Elektromobilität gegangen. Aus Berlin Tobias Betz: Bei dem Treffen gestern Abend hatte es keine konkreten Beschlüsse gegeben. Umstritten ist unter anderem eine staatliche Förderung für Ladesäulen.
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